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Bundesweiter Blitzmarathon – Endergebnis

By 19. September 2014Januar 11th, 2021No Comments

Auf­grund der schlech­ten Wit­te­rungs­be­din­gun­gen mit Stark­re­gen und
Gewit­ter ges­tern Abend und im Lau­fe der Nacht muss­te der
Blitz­ma­ra­thon um 21:00 Uhr abge­bro­chen wer­den. Von den geplan­ten 44
konn­ten daher nur noch 33 Mess­stel­len von Stadt Kre­feld und Polizei
besetzt werden.

Die Quo­te der Geschwin­dig­keits­über­schrei­tung lag bei 2,94 Pro­zent. Damit
liegt das Geschwin­dig­keits­ni­veau im Ver­gleich zum erstern bundesweiten
Blitz­ma­ra­thon (3,29 %) wei­ter­hin auf einem erfreu­lich niedrigen
Niveau. Die Auto­fah­re­rin­nen und Auto­fah­rer in Kre­feld bestätigen
erneut den posi­ti­ven Trend der letz­ten Jahre.

Ins­ge­samt wur­den bis ges­tern Abend 21:00 Uhr 13.082 Fahrzeuge
gemes­sen. Dabei wur­de in 384 Fäl­len die Geschwindigkeit
über­schrit­ten. In zwei Fäl­len war die Geschwin­dig­keit so hoch, dass
die Fah­rer mit einem Fahr­ver­bot rech­nen müssen.

Das Spit­zen­er­geb­nis wur­de in den Vor­mit­tag­stun­den von einem
Pkw-Fah­rer auf der Uer­din­ger Stra­ße in Höhe Olden­bur­ger Weg erzielt.
Das Fahr­zeug wur­de mit einer Geschwin­dig­keit von 68 km/​h erfasst,
erlaubt sind 30 km/​h. Nach Abzug des Tole­ranz­wer­tes ergibt sich eine
vor­werf­ba­re Geschwin­dig­keit von 65 km/​h. Den Fah­rer erwar­tet nunmehr
ein Buß­geld, ver­bun­den mit einem Fahrverbot.

Die Aus­wahl der Mess­stel­len erfolg­te nach einer vorherigen
Befra­gung von Kin­dern und Jugend­li­chen in einem sozia­len Netz­werk. Im
Rah­men eines Ver­kehrs­si­cher­heits­ta­ges konn­ten sich Schü­ler der
Robert-Jungk-Gesamt­schu­le an einer Mess­stel­le an der Kempe­ner Straße
aktiv am Blitz­ma­ra­thon betei­li­gen. Dabei wur­den nicht nur
Fahr­zeug­füh­rer von den Kin­dern ange­spro­chen, die die vorgeschriebene
Geschwin­dig­keit über­schrit­ten hat­ten. Verantwortungsbewussten
Fahr­zeug­füh­rern wur­den von den Schü­le­rin­nen und Schü­lern „Smi­leys“
über­reicht, um sich für das vor­bild­li­che Ver­hal­ten zu bedanken.

Zu schnel­les Fah­ren ist der Kil­ler Nr. 1. Unab­hän­gig von der
Fra­ge, wer den Unfall ver­ur­sacht hat, ent­schei­det die Geschwindigkeit
über Leben und Tod. Das soll­te durch den Blitz­ma­ra­thon verdeutlicht
und den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern bewusst gemacht werden.