Weniger Tote und Verletzte im Straßenverkehr sind das Ziel der Krefelder Polizei

Die Poli­zei NRW nimmt ab sofort Raser und Ver­kehrs­sün­der stär­ker ins Visier denn zu schnel­les Fah­ren ist der Kil­ler Num­mer 1 in NRW. 

Die Poli­zei Kre­feld wird sich an die­sem Pro­gramm betei­li­gen, um ins­be­son­de­re Kre­felds Rad­fah­rer und Fuß­gän­ger vor den schwe­ren Fol­gen der Ver­kehrs­un­fäl­le zu schützen.

Aller­dings wer­den auch Regel­ver­stö­ße von Rad­fah­rern und Fuß­gän­gern zukünf­tig kon­se­quen­ter geahn­det. „Wir wol­len, dass sich auch Fahr­rad­fah­rer und Fuß­gän­ger an die Regeln hal­ten“, sagt der Kre­fel­der Ver­kehrs­di­rek­tor Karl-Josef Klau­er. „Teil­wei­se ris­kie­ren die­se Men­schen durch ihr eige­nes Fehl­ver­hal­ten im Stra­ßen­ver­kehr ihr Leben.“ 

Mitt­ler­wei­le weist die Kre­fel­der Unfall­sta­tis­tik mehr ver­letz­te Rad­fah­rer als PKW-Insas­sen aus. Wie schwer die Fol­gen für Fuß­gän­ger aus­fal­len zeigt sich dar­an, dass drei der vier 2011 im Kre­fel­der Stra­ßen­ver­kehr getö­te­ten Per­so­nen als Fuß­gän­ger betrof­fen waren.

Die gefah­re­ne Geschwin­dig­keit ent­schei­det über die Unfall­fol­gen. Bei einer Geschwin­dig­keit von 65 Stun­den­ki­lo­me­tern ster­ben acht von zehn Fuß­gän­gern, die im Stadt­ver­kehr ange­fah­ren wer­den, bei 50 Stun­den­ki­lo­me­tern über­le­ben hin­ge­gen acht von zehn Fuß­gän­gern. 15 Stun­den­ki­lo­me­ter Unter­schied ent­schei­den über Leben und Tod. Durch ver­kehrs­ge­rech­tes Ver­hal­ten aller kön­nen schwe­re Unfäl­le leicht ver­mie­den werden.

Die Poli­zei Kre­feld wird, wie auch die ande­ren Poli­zei­be­hör­den im Land, ihre geplan­ten Geschwin­dig­keits­kon­trol­len zukünf­tig tages­ak­tu­ell im Inter­net (www​.poli​zei​-kre​feld​.de) veröffentlichen. 

„Wir wis­sen aus Stu­di­en, dass mit einer sol­chen Ver­öf­fent­li­chung das Geschwin­dig­keits­ni­veau gesenkt wer­den kann“, begrün­de­te der Minis­ter für Inne­res und Kom­mu­na­les, Ralf Jäger, die­se Vor­ga­be. Außer­dem wer­den in Zukunft auch blau-sil­ber­ne Strei­fen­wa­gen zur Geschwin­dig­keits­kon­trol­le ein­ge­setzt. „Die Kon­troll­stel­len sol­len offen erkenn­bar sein. 

Die Poli­zei zeigt: Wir sor­gen für mehr Sicher­heit auf der Stra­ße. Unser Erfolg sind weni­ger Opfer auf den Stra­ßen, dafür müs­sen wir uns nicht hin­ter Büschen ver­ste­cken“, erläu­tert der Kre­fel­der Lei­ter der Poli­zei­di­rek­ti­on Ver­kehr, Karl-Josef Klauer.

Die Schwer­punkt­kon­troll­stel­len für die nächs­te Woche wer­den sein:

Frei­tag, 09.12.2011
Die­ßem, Schwer­punkt Neue Ritterstraße
Lehm­hei­de, Schwer­punkt Glad­ba­cher Straße
Bockum, Schwer­punkt Wer­ner-Voß-Stra­ße, Esse­ner Straße

Sonn­tag, 11.12.2011
Opp­um, Schwer­punkt Glockenspitz
Baa­ckes­hof, Schwer­punkt St. Töni­ser Straße
Fischeln, Schwer­punkt Köl­ner Straße

Mon­tag, 12.12.2011
Gar­ten­stadt, Schwer­punkt Tra­a­rer Straße
Hüls, Schwer­punkt Ring­stra­ße, Ven­lo­er Straße
Tra­ar, Schwer­punkt Rather Straße

Diens­tag, 13.12.2011
Fischeln, Schwer­punkt Kimp­ler Straße
Stadt­mit­te, Schwer­punkt Ostwall
Die­ßem, Schwer­punkt Opp­u­mer Straße
Bockum, Schwer­punkt Uer­din­ger Straße

Mitt­woch, 14.12.2011
Uer­din­gen, Schwer­punkt Düs­sel­dor­fer Straße
Bockum, Schwer­punkt Ber­li­ner Straße
Lehm­hei­de, Schwer­punkt Ober­gath, Glad­ba­cher Straße

Don­ners­tag, 15.12.2011
Tra­ar, Schwer­punkt Nie­per Straße
Hüls/​Inrath, Schwer­punkt Hül­ser Straße
Gar­ten­stadt, Schwer­punkt Werner-Voß-Straße
Uer­din­gen, Schwer­punkt Mün­del­hei­mer Straße

Frei­tag, 16.12.2011
Baa­ckes­hof, Schwer­punkt St. Töni­ser Straße
Ben­rad, Schwer­punkt Ober­ben­ra­der Straße
Bockum, Schwer­punkt Glockenspitz
Die­ßem, Schwer­punkt Die­ße­mer Bruch

Sams­tag, 17.12.2011
Stadt­mit­te, Schwer­punkt Ostwall
Cra­cau, Schwer­punkt Moer­ser Straße
Die­ßem, Schwer­punkt Die­ße­mer Bruch
Bockum, Schwer­punkt Ber­li­ner Straße

Dar­über hin­aus soll­te im gesam­ten Kre­fel­der Stadt­ge­biet mit kurz­fris­ti­gen Kon­trol­len gerech­net werden.