30 Nov

Neunjähriger Junge von Auto angefahren

Am Mittwoch, den 28.11.2012 ist in Krefeld ein neunjähriger Junge von einem Auto angefahren worden. Offenbar lief der Junge unachtsam auf die Straße. Er stürzte zu Boden und musste mit leichten Verletzungen zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Gegen 17.05 Uhr stieg der neunjährige Junge aus Krefeld an der Haltestelle Steeger Dyk auf der Krefelder Straße aus dem Schulbus aus. Hinter dem Bus wollte er die Fahrbahn überqueren, achtete dabei aber nicht auf den Verkehr. Hierbei kam es zum Zusammenstoß mit dem vorbeifahrenden Ford eines 47-jährigen Krefelders. Der Junge stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu. Er wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.
30 Nov

Elfjähriges Kind bei Verkehrsunfall leicht verletzt

Am Donnerstag, 29.11.2012 gegen 16:15 Uhr kam es auf der Pestalozzistraße zu einem Verkehrsunfall, wobei ein elfjähriger Junge leicht verletzt wurde. Dieser befuhr mit seinem Fahrrad die Hülser Straße und bog auf die Pestalozzistraße ein. Dort wollte er die Fahrbahnseite wechseln und übersah dabei eine 61-jährige PKW-Fahrerin, die sich zu dem Zeitpunkt neben dem Elfjährigen befand.Der Junge kam zu Fall und verletzte sich leicht. Er wurde zur weiteren Behandlung einem Krankenhaus zugeführt.
23 Nov

Japanische Delegation bei der Initiative „Krefelder Fairkehr“

Hoher Besuch bei der Initiative "Krefelder Fairkehr. Dr. Tomoyuki Inagaki, Professor an der Fakultät für Forschung und Technologie der Seikei Universität in Tokyo, informierte sich in Krefeld über die Arbeit des Arbeitskreises "Verkehrssicherheit für Kinder", insbesondere über Verkehrsmanagement und Unfallvermeidung. Michael Hülsmann, Verkehrsplaner im Fachbereich Tiefbau und Geschäftsführer der Initiative Krefelder Fairkehr, gab die Informationen, Susanne Elfferding übersetzte die Erläuterungen ins Japanische. Bei einer anschließenden Rundfahrt durch das Stadtgebiet wurden die punktuellen baulichen Maßnahmen, wie das "Krefelder Kissen", die "Krefelder Kalotte", Minikreisverkehre, Einengungen aber auch Piktogramme und Markierungen vor Ort begutachtet.
20 Nov

Verkehrs-Aktion „Sehen und gesehen werden“ gestartet

„Sehen und gesehen werden" - diese Prämisse steht im Vordergrund der gleichnamigen Verkehrsaktion, die aktuell am Arndt-Gymnasium und am Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium durchgeführt wird. Schüler der fünften, sechsten und siebten Klassen durchlaufen dabei einen Parcours, auf dem sie lernen, wie wichtig eine ausreichende Beleuchtung des Fahrrads ist. Gleichzeitig wurde die neue Kampagne der Initiative „Krefelder Verkehr" von Stadt, Polizei und Verkehrswacht vorgestellt. Sie ist ab sofort im ganzen Stadtgebiet zu sehen. Engagiert strampeln die Schüler auf dem Rad und bannen gespannt in die „Black Box", in der durch den Antrieb ein Bildschirm aufleuchtet. Wie viele Fahrradfahrer sind zu erkennen? Die Frage ist nicht einfach, denn auf der Kreuzung auf dem Monitor sind sowohl Radler mit Beleuchtung, als auch welche ohne unterwegs. Und gerade die sind im Verkehrsgetümmel schwierig zu erkennen. 20 der rund 30 Schüler, so stellt sich später heraus, haben alle Radler entdeckt, zehn lagen aber auch daneben. Ein Fehler, der im Straßenverkehr tödlich enden kann. Die „Black Box" ist eine von vier Stationen auf dem Parcours, den die Schüler des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums heute durchlaufen. Das Ziel ist, dass sie erkennen, wie wichtig eine ausreichende Beleuchtung ihres Fahrrads ist. Oder auch ihre Bekleidung. Denn in einer weiteren Station sehen die Schüler, was eine Warnweste ausmacht oder wie hell die sogenannten Katzenaugen im Licht erscheinen. „Wir können hier viel ausprobieren und dadurch viel lernen", sagt Robin Halemba. Der Zwölfjährige der Klasse 7c ist in der „Werkstatt", einer weiteren Station des Parcours, besonders engagiert. Hier müssen die Schüler Mängel an einem Fahrrad erkennen: Ein Bremszug ist locker, am Rücklicht hat sich ein Kabel gelöst und der Vorderreifen ist platt. Mängel, die mit wenigen Handgriffen repariert werden können, was den Schülern eindrucksvoll bewiesen wird. „Ich wusste gar nicht, dass das so leicht ist", sagt ein Mädchen, die den Sattel fixieren soll. „Sonst macht das immer Papa, aber jetzt weiß ich ja, wie es geht." In der letzten der vier Stationen erklärt ein Polizist grundlegende Regeln der Straßenverkehrsordnung und zeigt auf, was es für große Qualitätsunterschiede bei der Beleuchtung eines Fahrrads gibt. Klares Ergebnis: LED schlägt Halogen. „Trotzdem werdet ihr damit keine große Fläche vor euch beleuchten können. Aber ihr werdet gesehen. Das ist mindestens genauso wichtig. Genau deswegen sind auch Reflektoren vorne, hinten und an den Reifen Pflicht", sagt der Beamte. Als kleinen Hinweisgeber erhalten die Schüler die Broschüre „Fahrradbeleuchtung" und kleine Präsente. Im Rahmen der Aktion stellt Tania Cosman, Geschäftsführerin der Agenur „wolff kommunikation", die neuen Kampagne der Initiative „Krefelder Fairkehr" vor. „Licht?" prangt in großen gelben Buchstaben auf dem dunklen Plakat, auf dem ein Fahrradfahrer im Schatten zu sehen ist. „Wir haben eine bedrohliche Bildsprache gewählt, um die Verkehrsteilnehmer schnell zu erreichen. Sie wirkt wie ein Scheinwerfer", schildert Cosman, die sich in einem Wettbewerb gegen andere Agenturen durchgesetzt hatte. Das Plakat ist bis Ende November 2012 im ganzen Stadtgebiet zu sehen, ein großes Banner wird am Bunker an der Oppumer Straße aufgehängt und Fahnen wehen vor dem Rathaus, dem Stadthaus und vor der Polizeiwache. Zudem gibt es tausende Aufkleber. „Wir sprechen damit alle Verkehrsteilnehmer an, haben aber einen besonderen Fokus auf junge Verkehrsteilnehmer gelegt, die als Autofahrer und Fahrradfahrer erstmals in der dunklen Jahreszeit im Verkehr unterwegs sind. Die einen wollen wir sensibilisieren, noch stärker auf Radfahrer zu achten, und die anderen daran erinnern, dass sie ihr Licht anschalten." .
20 Nov

Krefelder Polizei kontrolliert Radler und Autofahrer

Ben (12) weiß gar nicht, wie ihm geschieht, als ihn die Polizei auf seinem Fahrrad stoppt – Kontrolle vor der Waldorfschule an der Kaiserstraße. Nachdem die Mädchen und Jungen in den vergangenen Wochen von Polizisten auf die richtige Ausstattung ihrer Räder hingewiesen wurden und auch Kontrollen angekündigt worden sind, machen die Beamten an diesem Montagmorgen ernst. Sie ziehen Schüler wie Ben aus dem Verkehr, die an diesem dunklen Herbstmorgen ohne Licht unterwegs sind. „Ich wusste nicht, dass ich mit Licht fahren muss“ Der Zwölfjährige ist ganz überrascht: „Ich wusste nicht, dass ich mit Licht fahren muss.“ Kopfschüttelnd stehen die Beamten neben ihm. „Wann hattest Du denn Deine Radfahrprüfung?“ – „In der vierten Klasse. Aber da hat mir keiner gesagt, dass ich mit Licht fahren muss.“ Erneutes Kopfschütteln. Denn das können sich die Polizisten nun gar nicht vorstellen. Das Licht jedenfalls ist kaputt. „Mal geht’s, mal nicht“, sagt Ben. „Dann musst Du schieben“, lautet die Antwort. Zum Glück sind es bis zur Schule nur noch ein paar Meter. Bens Eltern werden in den nächsten Tagen Post bekommen, wo die Mängel aufgeführt sind. Ein Verwarnungsgeld ist nicht fällig – das wird erst ab 14 gefordert. Überraschenderweise gehört auch eine erkleckliche Zahl an Lehrern dazu. „Auch die fahren regelmäßig ohne Licht“, plaudert ein Polizist aus dem Nähkästchen. Zehn Euro kostet es auch einen Krefelder, dass er nur ein schwach vor sich hin blinkendes LED-Licht vorweisen kann, das er zudem notdürftig mit Isolierband festgeklebt hat. „Das reicht nicht“, sagt der Polizist nach einem kritischen Blick. Die Bremse tut’s auch nicht. Also muss der Mann den Rest des Weges zu seiner Arbeitsstelle schieben. Das macht ein anderer Radfahrer ganz freiwillig, der schnell vom Fahrrad springt, ehe ihn die Beamten entdeckt haben. „So ist es richtig“, ruft ihm ein Polizist zu, als er den unbeleuchteten Drahtesel bemerkt. Die Polizei, die in der dunklen Jahreszeit ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit der Radfahrer legt, schaut in diesen Tagen aber nicht nur den Zweiradfahrern auf die Finger. „Sie setzen zwar häufig die Unfallursache“, sagt Polizeihauptkommissar Ralf Kessing und nennt etwa Geisterfahrer auf der falschen Radwegseite und das Nichtbeachten der Vorfahrt. Doch auch die Autofahrer verhalten sich längst nicht immer korrekt gegenüber dem schwächeren Verkehrsteilnehmer. Und so sind auch sie im Visier der Beamten bei den derzeitigen „Aktionswochen Radfahrer“. Stoppschild wird von vielen missachtet Wie gestern auf der Königstraße am Kaufhof. Wer von der Dreikönigenstraße einbiegt, muss ein Stoppschild beachten. Doch zeitweise rauschen Autofahrer und Radfahrer im Fünf-Sekunden-Takt durch, ohne groß die Bremse angetippt zu haben. Beidseits der Straße warten bereits Polizeibeamte – kaum jemand, der sich nicht gleich einsichtig zeigt. „Ich habe einfach nicht drauf geachtet“, stöhnt eine Radfahrerin. Zehn Euro sind auch für eine Radlerin fällig, die erst das Stoppschild missachtet, dann beim Anblick der Polizei verschreckt auf dem Bürgersteig weiterfährt und auch noch mit Kopfhörern an den Ohren erwischt wird. Die Beamten kaum erkennen wiederum kann eine Golf-Fahrerin, da die Scheiben ihres Wagens beschlagen sind. Auch sie hat vor dem Abbiegen in die Königstraße nicht angehalten. „Nicht gestoppt, kein richtiger Blick durch die Scheiben möglich – wenn dann noch ein dunkel gekleideter Radfahrer kommt, der kein Licht anhat, kann das schnell eine fatale Situation ergeben“, sagt Polizeioberkommissar Marc Hebben. Deshalb sind die Beamten auch in den nächsten Tagen noch unterwegs, um Auto- und Zweiradfahrer auf ihr falsches Verhalten aufmerksam zu machen. Die Sicherheitsberater der Polizei waren in vielen weiterführenden Schulen, um auf das richtige Verhalten im Straßenverkehr, die besonderen Gefahren in der dunklen Jahreszeit und das verkehrssichere Fahrrad hinzuweisen. Gestern wurden bei den Kontrollen 74 Verwarngelder kassiert (36 davon bei Autofahrern), es gab eine Ordnungswidrigkeit. Ein Radler wurde mit Drogen erwischt.