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Unterwegs mit dem Fahrrad

By 3. Dezember 2021No Comments

Hier erfährst du, wie dein Helm rich­tig auf dem Kopf sit­zen muss und was dein Rad alles braucht, damit du sicher über­all hin­kommst. Jeder weiß: Ein Renn­fah­rer steigt nicht ohne Helm und Schutz­an­zug in sei­nen Sport­wa­gen. Bei einem Unfall wäre sonst die Ver­let­zungs­ge­fahr zu groß. Das­sel­be gilt auch für dich, wenn du Fahr­rad fährst: Ohne die rich­ti­ge Aus­rüs­tung gehst du im Stra­ßen­ver­kehr ein Risi­ko ein.

Dein Fahrradhelm

Ein Fahr­rad­helm schützt dei­nen Kopf, wenn du mit dem Fahr­rad stürzt. Dafür ist es wich­tig, dass der Helm passt. Ob er rich­tig am Kopf sitzt, kannst du ganz leicht kontrollieren:

Ver­such eine Hand unter den geschlos­se­nen Kinn­gurt dei­nes Helms zu schie­ben. Klappt das, ist der Helm zu locker. Auch beim Kopf­schüt­teln darf der Helm nicht wackeln. Die meis­ten Fahr­rad­hel­me haben an der Rück­sei­te ein Dreh­räd­chen. Damit kannst du ihn so ein­stel­len, dass er nicht mehr ver­rutscht. Beim Ein­stel­len hel­fen dir auch die seit­li­chen Gur­te: Sie müs­sen links und rechts am Ohr ver­lau­fen und ein Drei­eck bil­den. Wenn du den Kinn­gurt schließt, soll­te der Helm stramm auf dem Kopf sit­zen. Mach ihn aber auch nicht zu fest, das ist unbe­quem. Ein fin­ger­brei­ter Abstand zwi­schen Kinn und Gurt ist perfekt.

Bitte bei Problemen um Hilfe!

Hast du Pro­ble­me beim Ein­stel­len dei­nes Helms, bit­te dei­ne Eltern oder dei­nen Leh­rer um Hil­fe. Am bes­ten ist es, wenn du dir den Helm schon im Geschäft vom Ver­käu­fer rich­tig ein­stel­len lässt. Ach­te beim Kauf des Fahr­rad­helms dar­auf, dass dir der Helm auch wirk­lich gefällt. Denn einen Helm, den du nicht schön fin­dest, wirst du auch nicht ger­ne anzie­hen. Das kannst du ruhig auch dei­nen Eltern sagen.

Der Fahrradhelm ist kein Spielzeug!

Dein Fahr­rad­helm ist zwar sta­bil, aber trotz­dem kein Spiel­zeug: Nur wenn du vor­sich­tig mit ihm umgehst, kann er dich opti­mal schüt­zen. Wirfst du den Helm in die Ecke oder kickst ihn wie einen Fuß­ball, kann das Mate­ri­al ein­rei­ßen. Sol­che Ris­se sieht man nicht immer von außen. Aber sie machen den Helm viel weni­ger stabil.

Dein verkehrssicheres Fahrrad

Damit du im Stra­ßen­ver­kehr sicher fah­ren kannst, braucht dein Fahr­rad die rich­ti­ge Aus­stat­tung. Dazu gehören:

Bremsen

Zwei funk­tio­nie­ren­de Brem­sen sind Pflicht. Ent­we­der hast du zwei Hand­brems­he­bel für das Vor­der­rad und das Hin­ter­rad am Len­ker oder nur einen für das Vor­der­rad, dafür aber eine zusätz­li­che Rück­tritts­brem­se. Fahr nie­mals mit kaput­ten Brem­sen, denn sonst kannst du bei roten Ampeln oder Kreu­zun­gen nicht recht­zei­tig stoppen.

Klingel

Mit einer gut hör­ba­ren Klin­gel kannst du im Stra­ßen­ver­kehr auf dich auf­merk­sam machen. Das ist zum Bei­spiel wich­tig, wenn jemand vor dir auf dem Fahr­rad­weg geht und dir den Weg ver­sperrt. Hupen oder Trö­ten sind am Fahr­rad ver­bo­ten. Nur mit einer Klin­gel darfst du ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer warnen.

Lampe und Rücklicht

Dein Fahr­rad muss vor­ne eine Lam­pe mit wei­ßem Licht und hin­ten ein rotes Rück­licht mit Reflek­tor haben. Das Licht soll­te auch am Tag ange­schal­tet sein. Dadurch wirst du für ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer bes­ser sichtbar.

Dynamo

Damit dei­ne Lam­pe und das Rück­licht nicht von Bat­te­rien abhän­gig sind, braucht dein Fahr­rad einen Dyna­mo. Das ist eine klei­ne Licht­ma­schi­ne. Sie erzeugt aus der Dreh­be­we­gung der Fahr­rad­rä­der Strom für die Lam­pe und das Rücklicht.

Reflektoren

Ach­te dar­auf, dass du Reflek­to­ren am Fahr­rad hast: Einen wei­ßen vor­ne und zwei rote hin­ten. Wenn dir bei Dun­kel­heit ein Auto ent­ge­gen­kommt, wer­fen die Reflek­to­ren das Licht der Auto­schein­wer­fer zum Auto­fah­rer zurück. Dadurch sieht er dich besser.

Reflektorstreifen

An dei­nen Rei­fen musst du sil­ber­ne Reflek­tor­strei­fen oder gel­be Kat­zen­au­gen in den Spei­chen der Räder haben. Die Strei­fen und die Kat­zen­au­gen strah­len das Licht zurück, wenn du von der Sei­te ange­strahlt wirst. Wenn du Kat­zen­au­gen ver­wen­dest, musst du immer zwei am Vor­der­rad und zwei am Hin­ter­rad haben.

Pedale

Ganz wich­tig beim Fahr­rad­fah­ren ist der siche­re Tritt. Schließ­lich darfst du nicht abrut­schen, sonst fällst du viel­leicht hin. Des­halb müs­sen die Peda­le fest am Fahr­rad ver­schraubt und rutsch­fest sein. Bei­de Peda­le müs­sen außer­dem jeweils zwei Reflek­to­ren haben.

Auf der Sei­te www​.poli​zei​-dein​-part​ner​.de fin­den Sie vie­le wei­te­re The­men und Berich­te zum rich­ti­gen Umgang und Ver­hal­ten im Stra­ßen­ver­kehr. Beson­ders zur kor­rek­ten Ver­kehrs­er­zie­hung für Kin­der und Jugendliche.

(Gewerk­schaft der Polizei)

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