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Sondereinsatz zur Bekämpfung der Unfallzahlen unter Beteiligung von Fahrradfahrern

By 7. Mai 2015Januar 11th, 2021No Comments

Wie­der­holt führ­te die Poli­zei Kre­feld am Mitt­woch, 6. Mai, einen Son­der­ein­satz mit Blick auf die Fahrradfahrer
durch. Zwi­schen 10:00 Uhr und 18:00 Uhr wur­den neben
Ver­kehrs­ver­stö­ßen von Rad­lern auch Ver­stö­ße geahn­det, die andere
Ver­kehrs­teil­neh­mer gegen­über Fahr­rad­fah­rern begingen.

Ursäch­lich für Ver­kehrs­un­fäl­le ist ganz über­wie­gend die
man­gel­haf­te Beach­tung ein­schlä­gi­ger Ver­kehrs­vor­schrif­ten. Ziel der Poli­zei ist es, Ver­kehrs­un­fäl­le unter Betei­li­gung von Fahr­rad­fah­rern und Fuß­gän­gern zu reduzieren.

Im Wesent­li­chen rich­te­te sich das poli­zei­li­che Augen­merk auf
Ver­stö­ße wie zum Bei­spiel Feh­ler beim Abbie­gen, die Miss­ach­tung von
Vor­fahrts­re­geln und das Nicht­be­ach­ten von Licht­zei­chen­an­la­gen, das
sicht­be­hin­dern­de Par­ken in Kreu­zungs- und Ein­mün­dungs­be­rei­chen oder das vor­schrifts­wid­ri­ge Benut­zen von Stra­ßen­tei­len durch Radfahrer.

Ins­ge­samt wur­den 125 Ver­warn­gel­der erho­ben und zehn Anzei­gen nach dem Gesetz über Ord­nungs­wid­rig­kei­ten erstat­tet. Dazu kamen drei Ver­kehrs­ver­ge­hens Anzei­gen. Her­aus­ra­gend war hier eine 36-jäh­ri­ge Fahr­rad­fah­re­rin aus Krefeld.

Sie war gegen 13:20 Uhr auf­ge­fal­len, als sie mit ihrem Fahr­rad das
Stopp-Zei­chen an der Kreu­zung Alte Lin­ner Stra­ße /​ Mari­an­nen­stra­ße
miss­ach­te­te. Noch am Ort wur­de die Frau ange­hal­ten und kontrolliert.
Bei der Kon­trol­le ergab sich der Ver­dacht auf den vorangegangenen
Kon­sum von Betäu­bungs­mit­teln. Ein auf der Wache durchgeführter
Vor­test erhär­te­te die­sen Ver­dacht. Nach einer rich­ter­li­chen Anordnung
wur­de der 36-jäh­ri­gen Kre­fel­de­rin eine Blut­pro­be entnommen.

Die­se Son­der­ein­sät­ze wer­den in den kom­men­den Wochen fortgesetzt.
Aber auch wäh­rend der regu­lä­ren Arbeits­zeit hat die Poli­zei Verstöße
von Fahr­rad­fah­rern oder zum Nach­teil von Rad­lern im Blick und wird
hier kon­se­quent einschreiten.