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Die Krefelder Polizei führt einen Sondereinsatz zur Kontrolle der Geschwindigkeiten auf Krefelds Straßen durch.

By 27. Oktober 2010Januar 11th, 2021No Comments

Die Kre­fel­der Poli­zei führt in der Woche vom 25.bis zum 29. Okto­ber 2010 ziel­ge­rich­tet einen Son­der­ein­satz zur Kon­trol­le der Geschwin­dig­kei­ten auf Kre­felds Stra­ßen durch.

Grund­sätz­lich soll das Geschwin­dig­keits­ni­veau in Kre­feld durch eine über­wie­gend flä­chen­de­cken­de Geschwin­dig­keits­über­wa­chung gesenkt wer­den. Dies mini­miert nicht nur die Anzahl der Ver­kehrs­un­fäl­le, son­dern auch die Unfallfolgen.

Die Faust­re­gel lau­tet: „Bei dop­pel­ter Geschwin­dig­keit ver­vier­facht sich der Brems­weg“. „Vie­len ist die tücki­sche Gefahr nicht klar“, erklärt der Lei­ter der Kre­fel­der Poli­zei­di­rek­ti­on Ver­kehr, Poli­zei­di­rek­tor Karl-Josef Klau­er. „Dort, wo man mit 30 km/​h bereits zum Ste­hen kommt, bei­spiels­wei­se an Kin­der­gär­ten, fängt man mit 50 km/​h erst an zu brem­sen“. Ein Auf­prall mit 50 km/​h auf ein stehendes
Hin­der­nis ent­spricht einem Sturz aus 10 Metern Höhe.

Mehr als jeder drit­te Ver­kehrs­to­te auf nord­rhein-west­fä­li­schen Stra­ßen ist Opfer zu hoher Geschwin­dig­keit. „Zu schnel­les Fah­ren ist Ursa­che Nr.1 für töd­li­che Unfäl­le“, erläu­tert Poli­zei­di­rek­tor Klau­er den Sinn der lan­des­wei­ten Anti-Raser-Kam­pa­gne „Komm gut an! Sie­ger rasen nicht!“ der nord­rhein-west­fä­li­schen Polizei.

Pro­mi­nen­te Unter­stüt­zung erhält sie dabei von der Fecht-Olym­pia­sie­ge­rin und
Welt­meis­te­rin Brit­ta Hei­de­mann. „Mit Rase­rei hat nie­mand eine Chan­ce“, beton­te die Olym­pia­sie­ge­rin beim Start der Kam­pa­gne im Janu­ar in Düs­sel­dorf. „Damit gefähr­det man sich und ande­re. Nur mit Beson­nen­heit schafft man es zum Sieg und ans Ziel.“

Die Kre­fel­der Poli­zei bie­tet Ver­tre­tern der Medi­en die Gele­gen­heit, die­sen Ein­satz am Don­ners­tag, dem 28. Okto­ber 2010 um 14:00 Uhr, an einer Kon­troll­stel­le zu begleiten.

An die­ser Kon­troll­stel­le wer­den Auto­fah­rer, die mit einer über­höh­ten Geschwin­dig­keit gemes­sen wur­den, ange­hal­ten und über die Fol­gen die­ses Fehl­ver­hal­tens auf­ge­klärt. Dazu wer­den auch soge­nann­te „Schock­vi­de­os“ verwendet. 

Herr Poli­zei­di­rek­tor Klau­er wird im Rah­men eines Pres­se­ge­sprä­ches die Ergeb­nis­se der Kon­troll­maß­nah­men, die von Mon­tag bis Mitt­woch erzielt wur­den, vor­stel­len und erläutern.