22 Mai

Krefelder Fairkehr bei ADAC-Expertenrunde in Dortmund

Hartmut Könner, Leiter des städtischen Fachbereichs Tiefbau, war in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Verkehrssicherheitsinitiative „Krefelder Fairkehr" Teilnehmer einer Expertenrunde, die der ADAC Nordrhein-Westfalen in Dortmund zum Thema „Schulwegunfälle" veranstaltete. Könner konnte in der Runde die langjährigen Erfahrungen und Ergebnisse präsentieren, die in Krefeld seit der Gründung von „Fairkehr" 1999 gemacht wurden. Völlig unstrittig war die Tatsache, dass Eingriffe in den Straßenverkehr zur Verbesserung der Sicherheit für Schüler notwendig sind. Insofern hatte der ADAC nur Experten geladen, die über „Best-Practice-Modelle" referierten. Einiges kam den Krefeldern unter den Teilnehmern bekannt vor. So waren zum Beispiel die Empfehlungen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zur Erstellung von Schul- und Radwegplänen auf einer zweitägigen Tagung in Krefeld vor knapp zwei Jahren erarbeitet worden. Grundlagen waren damals die Pläne, die in Krefeld schon seit längerem in Umlauf waren. Das nordrhein-westfälische Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr stellte die Initiativen zum Mobilitätsmanagement und zum Netzwerk „Verkehrssicheres NRW" vor. Da geht es um Leitgedanken wie die Reduzierung von Verkehrsunfällen, um sichere und eigenständige Mobilität für alle, um mehr Lebensqualität durch umweltfreundliche Verkehrsmittel, um die Zusammenführung engagierter Partner der Verkehrssicherheit, um den Aufbau und die Beratung von Netzwerken auf kommunaler Ebene und um den Erfahrungs- und Informationsaustausch. Könner betonte in seinen Ausführungen, dass die Stadt Krefeld Schulwegunfälle immer als Teil von Kinderunfällen gesehen und mit einer vereinheitlichten Strategie unter kompetenter Ausnutzung der Fähigkeiten von Verwaltung, Polizei, Schulen und Verkehrswacht bekämpft habe. Die Zahl der Krefelder Schulwegunfälle wurde so von über 80 bereits bis zu den Anfängen der Aktion Krefelder Fairkehr 1999 auf rund 60 Unfälle gedrückt. Bis 2010 gelang es der Initiative, die Zahl auf zwölf Unfälle zu reduzieren. Doch seither sind die Schulwegunfälle wieder signifikant gestiegen, 2011 waren es 32 und 2012 auch noch 30. Könner stellte die Fragen in den Raum, ob dieser in Krefeld zu beobachtende Anstieg auch anderenorts zu verzeichnen ist. Er fragte, ob dieser Anstieg etwas mit der freien Grundschulwahl zu tun haben könne. Oder ob durch den zunehmenden Nachmittagsunterricht gestresste Schüler auf den Feierabendverkehr mit ebenso gestressten Arbeitnehmern treffen. Hier gelte es, aufmerksam zu analysieren und weiterzuarbeiten. Die künftige Entwicklung wird zeigen, ob die Fairkehr-Kampagnen der letzten beiden Jahre zu Beleuchtung und Helmtragen beim Radfahren etwas zur Beruhigung der Zahlen beitragen werden.
22 Mai

Zweijähriges Mädchen aus Krefeld nach Verkehrsunfall schwer

Am Dienstag, 14.05.2013 um 18:50 Uhr befuhr eine 38-jährige Krefelderin mit ihrem Pkw die Traarer Straße stadtauswärts. In Höhe der Damaschkestraße lief plötzlich ein zweijähriges Mädchen zwischen geparkten Fahrzeugen auf die Fahrbahn. Die 38-Jährige bremste sofort stark ab, konnte aber einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Das Mädchen wurde mit schweren Verletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.
06 Mai

Zwei Kinder (5 Jahre und 3 Monate alt) leicht verletzt!

Am 04.05.2013, (Samstag), gegen 15:45 Uhr, wollte ein 34-jähriger Pkw Fahrer aus Krefeld an der Kreuzung Wilhelmshofallee/Jentgensallee nach links abbiegen. Bei dem Abbiegevorgang übersah der 34 Jährige einen entgegenkommenden 52-jährigen Pkw Fahrer aus Krefeld. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, wobei das Fahrzeug des 52 Jährigen nach rechts auf einen haltenden Pkw eines 50-jährigen Fahrzeugführer aus Krefeld geschleudert wurde. Bei dem Unfall wurden zwei Kinder (5 Jahre und 3 Monate alt) und zwei Erwachsene (34 und27 Jahre alt) leicht verletzt
02 Mai

Polizei zieht negative Bilanz nach Kontrollaktionen zum Schutz von Fahrradfahrern

Eine Woche (22.04. - 28.04.2013) intensive Arbeit investierte die Polizei Krefeld zum Start der Radfahrsaison in das Thema Sicherheit und Schutz der Fahrradfahrer. Schließlich waren gerade die Radfahrer in den vergangenen Jahren die Verkehrsteilnehmer Krefelds mit den meisten Verletzten - noch deutlich vor den Autofahrern oder Fußgängern. Auch wenn die Unfallstatistik des vergangenen Jahres als Verursacher der Unfälle überwiegend andere Verkehrsteilnehmer, insbesondere die Autofahrer, auswies, zogen die Beamten aus der gerade abgeschlossenen Aktion ein anderes Fazit. Bei den Kontrollen fielen gerade die Radfahrer durch gefährliche Verhaltensweisen auf. Von den 187 festgestellten Verstößen gegen das Haltgebot an Stopp-Zeichen gingen 164 auf das Konto von Radfahrern und nur 23 auf das von Autofahrern. Auch das Rotlicht an Ampeln kümmerte 21 Radfahrer wenig; neben einem Bußgeld von 45 Euro war in diesen Fällen auch 1 Punkt in Flensburg fällig. Besonders auffällig waren auch wieder die radelnden "Geisterfahrer", die entweder gegen die vorgeschriebene Fahrtrichtung auf Radwegen und in Einbahnstraßen oder auf falschen Fahrbahnteilen (z.B. Gehwegen) unterwegs waren. 156 mal mussten die Polizisten gegen diese wohl gefährlichste Form des Fahrradfahrens einschreiten. Das Zuparken von Radwegen und Telefonieren während der Fahrt waren die weiteren Feststellungen der insgesamt über 450 Verkehrsverstöße von Rad- und Autofahrern. "Erschreckend!" kommentierte der Leiter der Krefelder Verkehrsinspektion, Volker Stahl, das Ergebnis der Polizei. "Die Fahrradfahrer haben keine Knautschzone und riskieren Leben und Gesundheit." Allein im letzten Jahr erlitten 57 Radfahrer bei Unfällen schwere und schwerste Verletzungen, 287 kamen mit leichteren Verletzungen davon. "Leider gibt es bei der Verkehrsmoral doch deutliche Unterschiede zwischen motorisierten Verkehrsteilnehmern und Radfahrern. Unser Ziel bleibt es, das Fahrradfahren in Krefeld sicherer zu machen und die Zahl der verletzten Radfahrer und anderen Verkehrsteilnehmer zu reduzieren."
02 Mai

Polizei sucht Zeugen nach Verkehrsunfall mit einer 10-Jährigen

Am Mittwoch, 01.05.2013, um 17:20 Uhr wurde die Polizei zur Straße Am Schirkeshof gerufen. Dort sei ein 10-jähriges Mädchen von einem Auto angefahren worden, der Autofahrer sei flüchtig. Vor Ort wurde neben dem Mädchen auch ihre Mutter angetroffen. Die 10-Jährige gab an, mit dem Fahrrad auf der Straße Am Schirkeshof gefahren zu sein. In einer Kurve sei ihr dann ein weißer Kleinwagen entgegen gekommen. Es sei zu einer Berührung gekommen und sie sei nach links in einen Busch gefallen. Dabei habe sie sich leicht am Knie verletzt. Die Polizei bittet darum, dass sich Zeugen melden, die Angaben zum Verkehrsunfall machen können.