23 Feb

Weitere Senkung der Kinder-Unfallzahlen?

Ein gutes Zeugnis und hohe Erwartungen an die Initiative Krefelder Fairkehr weist eine online-Umfrage der Westdeutschen Zeitung aus. Von 117 Teilnehmern sagten 87,2 Prozent „Ja“ zur Frage „Glauben Sie, dass die Zahl der Kinderunfälle noch weiter gesenkt werden kann?“ Für die Erreichung dieses Zieles müsse aber die Initiative Fairkehr konsequent am Ball bleiben. 12,8 Prozent der Teilnehmer vertraten die Meinung: „Nein. Sie sind jetzt so stark gesunken, dass mehr nicht mehr geht.“ Ludger Alofs vertrat in dem Forum seine Meinung: „Fairkehr hat schon sehr viel geleistet. Es müssten aber noch mehr Schulen und andere Kinder- und Jugendfreizeit-Institutionen und -Gruppierungen mitmachen und Fairkehr-Projekte durchführen. Auch müssen die Erwachsenen unbedingt als Vorbilder ihre Rolle positiv gestalten, z.B. nicht bei Rot über die Ampel gehen oder fahren, auf der rechten Seite den Radweg nutzen etc..“
22 Feb

Zwei mussten ins Krankenhaus

Relativ ruhig verlief am Samstag (21.02.2009) der Kinderkarnevalszug in Krefeld-Verberg. Knapp 2.000 Zuschauer - darunter sehr viele Jugendliche - hatten sich eingefunden. Die Polizei zog sieben deutlich alkoholisierte Jugendliche aus dem Verkehr. Zwei von ihnen mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Sie hatten sich an den sehr zahlreichen Glasscherben im Veranstaltungsraum verletzt. Um die anderen kümmerten sich Mitarbeiter des Jugendamtes. Kleinere Rangeleien wurden durch die Polizei sofort unterbunden
18 Feb

Auf dem Weg zum Sportunterricht

Ein 13 Jahre alter Schüler aus Krefeld fuhr gestern um 10:05 Uhr während seiner Schulzeit mit dem Fahrrad zum Sportunterricht auf dem Kohlplatzweg. Auf dem Weg dort hin geriet er ohne Fremdeinwirkung auf der Westpreußenstraße in Höhe der Hausnummer 3 ins Schlingern und fuhr gegen ein am Fahrbahnrand geparktes Fahrzeug. Der Junge stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu.
17 Feb

Kinderunfälle 2008 in Krefeld entscheidend gesunken

Mit insgesamt 97 im Straßenverkehr verunglückten Kindern im vergangenen Jahr legt der Arbeitskreis Verkehrssicherheit für Kinder in Krefeld sein bislang bestes Ergebnis vor. Im Vergleich zu 2007 sank die Zahl der Unfallopfer (128) um 24 Prozent. Im Vergleich zu 1999 (185 Verunglückte) konnten die Zahlen nahezu halbiert werden (48 Prozent). Zur Gesamtbilanz gehört jedoch auch der Hinweis, dass es immer wieder Schwankungen bei der Unfallentwicklung gibt. So waren 2004 und 2006 zum Beispiel „erfolgreich“ mit geringen Verletztenzahlen, während 2005 und 2007 Rückschläge hinnehmen musste. Von den Verantwortlichen war deshalb auch stets betont worden, dass eine seriöse Bewertung des Unfallgeschehens nur über einen längeren Zeitraum – zum Beispiel über zehn Jahren – möglich sei. Gleichzeitig blickt der Arbeitskreis, besser bekannt als Initiative „Krefelder Fairkehr“, auf zehn Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit zurück. Stadtverwaltung, Polizei und Verkehrswacht sind 1999 in die intensive Phase der Bekämpfung der Kinderunfälle eingetreten. Ausgangspunkt waren eine Untersuchung und ein Handlungskonzept der Ruhruniversität Bochum. Zuvor konnte 1998 die „Stiftung für Kriminalprävention“ unter Leitung von Klaus Stüllenberg in Münster-Hiltrup für ein Forschungsprojekt gewonnen werden. Sie beauftragte die Ruhr-Universität Bochum – Lehrstuhl für Verkehrswesen – mit einer Analyse von rund 800 Unfällen mit Kindern und daraus resultierend mit der Entwicklung eines Handlungskonzepts. Im Focus der Initiative steht seitdem insbesondere die Gruppe der zehn bis 14 Jahre alten Radfahrer. Aber auch hier kann die Initiative erfreuliche Zahlen vorweisen. Verunglückten 2007 noch 64 Kinder dieser Altersgruppe auf Fahrrädern, reduzierte sich diese Zahl 2008 deutlich auf 40 Unfälle (Minus 37 Prozent). Trotzdem besteht auf diesem Gebiet weiter Handlungsbedarf. Die Ursachen dafür werden unter anderem im mangelnden Risikobewusstsein besonders der Jungen in dieser Altergruppe gesehen, dem weiter mit verstärkter Aufklärung auch an den Schulen entgegengetreten werden muss. Betroffen zeigte sich der Arbeitskreis aber darüber, dass im Oktober 2008 wieder ein Kind in Krefeld tödlich verunglückte: Ein 14 Jahre alter Radfahrer aus Hüls. Seit 2005 war bis dahin kein Kind mehr auf Krefelder Straßen tödlich verletzt worden. Die Zahl der schwer verletzten Kinder ist 2008 allerdings nochmals deutlich gesunken. Nach 2007 mit 14 schwerverletzten Kindern registrierte die Polizei 2008 lediglich neun Unfälle mit anschließender stationärer Behandlung in einem Krankenhaus. 1999 war diese Zahl mit 41 schwer verletzten Kindern mehr als vier Mal so hoch. Die Ursache für den Rückgang sehen die Fachleute vor allem im verminderten Geschwindigkeitsniveau des KFZ-Verkehrs auf Krefelder Straßen. Die unvermindert hohe Zahl der Verkehrskontrollen von Polizei und Stadt habe auch 2008 dazu geführt, dass sich die registrierten Tempo-Verstöße in den letzten Jahren kontinuierlich verringert haben. Prozentual lagen die Überschreitungen bei rund sieben Prozent aller Kontrollen. In anderen Städten liegt diese Quote deutlich höher, in Einzelfällen bis zu rund 20 Prozent. Einen wichtigen Beitrag zum Rückgang der Unfallzahlen mit Kindern leisteten auch die zahlreichen baulichen Maßnahmen (seit 1999 insgesamt 350) im Straßennetz. Die Politik in Krefeld trug ebenso mit erheblichen finanziellen Mitteln zur Erfolgsgeschichte von „Fairkehr“ bei. Insgesamt stellten Stadt Krefeld und das Land in den vergangenen zehn Jahren Land über 2,7 Millionen Euro für die Arbeit der Initiative bereit. Polizei und Stadt heben nach zehn Jahren gemeinsamer Arbeit hervor: Der „Krefelder Fairkehr“ist kein Projekt, sondern selbstverständlicher Bestandteil der Alltagsorganisation zahlreicher Behörden und Institutionen geworden. Die Initiative beeinflusst seit Jahren viele behördliche, politische und pädagogische Entscheidungen. In ihrem Fazit für 2008 stellt „Fairkehr“ fest: „Die Unfallzahlen mit Kinderbeteiligung liegen jetzt erstmals im zweistelligen Bereich. Unsere Maßnahmen zeigen Wirkung. Trotzdem müssen Unfälle und Maßnahmen auch in Zukunft weiter analysiert werden. Es gilt: Der Weg ist richtig und erfolgreich, aber noch nicht zu Ende
15 Feb

Radunfall am Gahlingspfad

Eine 47-jährige Renault-Fahrerin aus Krefeld bog am vergangenen Freitag, 13. Februar, um 15:20 Uhr von der Blumentalstraße rechts in den Gahlingspfad und erfasste dabei ein zwölf Jahre altes Mädchen, das mit seinem Fahrrad aus dem Gahlingspfad kam und anschließend auf den Radweg der Blumentalstraße einbog, den es in entgegen gesetzte Richtung benutzte. Das Mädchen kam zu Fall und wurde leicht verletzt.
11 Feb

Vom Außenspiegel erwischt

Unmittelbar hinter der Kreuzung Hofstraße lief am Montag, 10.Februar, um 16:25 Uhr ein neun Jahre alter Junge zwischen zwei geparkten Fahrzeugen auf die Fahrbahn der Drießendorfer Straße. Ein 67 Jahre alter Renault-Fahrer aus Krefeld konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und touchierte das Kind mit seinem Außenspiegel. Der Junge kam zu Fall und zog sich leichte Verletzungen zu, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurden.
10 Feb

Großes Lob für Fahrradplakat

Als „genial einfach und einfach genial“ wurde das jüngste Plakat der Initiative „Krefelder Fairkehr“ mit dem Thema „Zwei Radfahrer“ bezeichnet. Das Lob fiel im Rahmen einer Präsentation des Projekts „Auswertung von Seniorenunfällen im Straßenverkehr“ im Polizeipräsidium. Die Abschlussarbeit von zehn Studierenden der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Krefelder Polizeipräsidium. Zum ersten Mal kooperierten bei dieser Arbeit zukünftige Stadtinspektoren und künftige Polizeibeamte. Das Plakatmotiv, das von der Krefelder Werbeagentur Lohmann and Friends entwickelt wurde, wollte auf das Sehen und Gesehenwerden von Radfahrern insbesondere in der dunklen Jahreszeit hinweisen. Es hatte bereits im Dezember an über 100 Bus- und Bahnsteigen für großes Interesse und für Diskussionen gesorgt. In der Präsentation wurde das Plakat als glänzendes Beispiel dafür genannt, wie diese Problematik in die Köpfe der Menschen getragen werden kann.
05 Feb

Unterrichtsangebot für Schulen

Für die Verkehrs- und Mobilitätserziehung an Grund- und weiterführenden Schulen wurden von den Ländern und weiteren Organisationen eine Vielzahl von Unterrichtsangeboten entwickelt. Diese betreffen verschiedenste Fragestellungen und Unterrichtskonzepte. Die Länder und interessierte Dritte haben ihre Angebote nach einem festem Schema beschrieben: Name des Angebotes, Zielgruppe, Inhalte, Herausgeber und so weiter. Diese Beschreibungen sind im Folgenden nach Ländern, Anbieter und nach Schlagworten sortiert. Auf diese Weise ist es möglich, sehr schnell und gezielt einen Überblick über die Angebote zu erhalten und mit den Anbietern in Kontakt zu treten. Für die Beschreibungen und die Aktualisierung sind die Länder und Anbieter verantwortlich. Falls Interesse an der Aufnahme in die Datenbank besteht, wenden Sie sich bitte an: Nicola Neumann-Opitz Bundesanstalt für Straßenwesen Brüderstraße 53 51427 Bergisch Gladbach Telefon 02204 43-445
03 Feb

Schulranzentag im „Salvea“

Auch Freddy Fair von der Initiative Krfelder Fairkehr war mit dabei beim Schulranzentag, den das Gesundheitszentrum "Salvea" an der Westparkstraße veranstaltete. Eine ganze Reihe von Ausstellern boten Waren und Informationen rund um das Thema Gesundheit und Sicherheit für Kinder an. Zahlreiche Besucher, vorwiegend Familien mit Kindern, nutzten das Angebot, das sich neben Kinderschmincken vom Berufskolleg Vera Beckers auch bis zur kompetenten Beratung rund um die Sicherheit von Kinderfahrrrädern drehte.
01 Feb

Bayer neuer Stadtmeister

Bayer Uerdingens Fußball-Kids sind die neuen Freddy-Fair-Stadtmeister der D-Jugend. In der mit mehreren hundert Zuschauern gefüllten Glockspitz-Sporthalle setzte sich die Werkself in einem spannenden Finale gegen den VfR Fischeln mit 3:0 durch. Die vom VfR Krefeld zum dritten Mal ausgrichteten Freddy-Fair- Stadtmeisterschaften wurden von 16 Teams bestritten. Der Sieger von 2007 und 2008, der KFC Uerdingen, wurde im Halbfinale von Bayer mit 7:0 deklassiert. Fischeln setzte sich dabei gegen Preussen Krefeld mit 2:0 durch.