Am Montag, 18. Januar, gegen 08:10 Uhr, befuhr eine 39-jährige Frau aus Neukirchen-Vluyn mit ihrem Pkw (Seat) die Leyentalstraße. Sie kam aus Richtung Moerser Straße und fuhr in
Richtung Philadelphiastraße. In Höhe der Goethestraße lief ein 9-jähriges Mädchen auf die Fahrbahn. Das Kind wurde vom Pkw der Frau erfasst und schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Das Mädchen wurde in ein Krankenhaus eingeliefert und verbleibt dort stationär. Die Unfallstelle war für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt.

Am Mittwoch, 4. November, gegen 18:30 Uhr, kam es an der Kreuzung Glockenspitz/Vadersstraße zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Erwachsene und zwei Kinder verletzt wurden.

Ein 19-jähriger Mann aus Viersen wollte mit seinem Pkw vom
Glockenspitz links in die Vadersstraße abbiegen. Hier kam es zum
Zusammenstoß mit dem Pkw einer 40-jährigen Krefelderin, die den
Glockenspitz aus östlicher Richtung kommend befuhr. Im Pkw der Frau
befanden sich ihre beiden Kinder im Alter von drei und zehn Jahren.

Der Viersener sowie die beiden Kinder wurden leicht verletzt und
erlitten einen Schock. Die Mutter der Kinder wurde so schwer
verletzt, dass sie in ein Krankenhaus eingeliefert wurde und dort
stationär verblieb.

Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde der Glockenspitz teilweise
gesperrt.

Beim Spielen gelangte ein Kind am 23. Oktober, um 18:45 Uhr, auf die Fahrbahn der Franz -Hartz – Straße in Krefeld Hüls und wurde durch einen vorbeifahrenden Pkw berührt. Das Kind konnte nach einer kurzen Behandlung im Rettungswagen vor Ort entlassen werden.

Am 14. Oktober gegen 17:00 Uhr wollte ein 8-jähriger Junge aus Krefeld die Gatherhofstraße überqueren und lief auf die Fahrbahn. Hier wurde er von einem 34-jährigen Pkw-Fahrer erfasst, der mit seinem Opel Astra die
Gatherhofstraße befuhr. Der Junge wurde über die Motorhaube auf die
Straße geschleudert. Er wurde leicht verletzt und zur Kontrolle einem
Krefelder Krankenhaus zugeführt.

Die Polizei Krefeld führte am Donnerstag, 20. August 2015, einen Sondereinsatz mit Blick auf Fahrradfahrer und Fußgänger durch. Zwischen 10:00 Uhr und 18:00 Uhr wurden neben
Verkehrsverstößen von Radfahrern und Fußgängern auch Verstöße geahndet, die andere Verkehrsteilnehmer gegenüber diesen begingen.

Polizei1

Radfahrer und Fußgänger sind in Krefeld in besonderem Maße an Verkehrsunfällen beteiligt. Die Unfallfolgen sind häufig schwerwiegend. Ursächlich für die Verkehrsunfälle ist überwiegend die mangelhafte Beachtung von Verkehrsvorschriften. Ziel von Krefelder Fairkehr und der Polizei ist es, Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Fahrradfahrern und Fußgängern zu reduzieren. Im Wesentlichen richtete sich das polizeiliche Augenmerk auf Verstöße wie Fehler beim Abbiegen, Missachtung von Vorfahrtsregeln und Lichtsignalanlagen, Parkverstöße an Kreuzungen und Einmündungen und vorschriftswidriges Benutzen von Straßenteilen durch Radfahrer.

Es wurden 82 Verwarngelder verhängt und 14 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten erstattet. Sieben Verkehrsvergehens Anzeigen wurde ebenfalls gefertigt. Hierbei handelte es sich überwiegend um
Urkundenfälschung durch falsche oder veränderte Umweltplaketten.

Diese Sondereinsätze werden in den kommenden Wochen fortgesetzt.
Aber auch während der regulären Arbeitszeit hat die Polizei Verstöße
von Fahrradfahrern und Fußgängern oder zum Nachteil von diesen im
Blick und wird konsequent einschreiten.

Die Eltern, Lehrer und Schüler der Edith-Stein-Grundschule in Uerdingen haben sich entschlossen, die erste „offizielle“ Elternhaltestelle in Krefeld einzurichten. Mit viel Einsatz in der Vorbereitung, so wurde zum Beispiel das jährliche Schulfest unter dem Motto, „wir gehen sicher zur Schule“ veranstaltet, wurden die Weichen für die Umsetzung dieses Konzeptes gestellt. Dabei waren die Krefelder Polizei, die Verkehrswacht und die Verkehrssicherheitsinitiative „Krefelder FAIRKEHR“ behilflich. Am Montag, 17. August 2015 wurde die erste Elternhaltestelle in Krefeld ihrer Nutzung übergeben.

Elternhaltestelleschild

Alle Akteure sind sich einig, dass man Am Lindenplatz/Arndtstraße eine geeignete Örtlichkeit gefunden hat. Die dortigen Anwohner haben zwar zum Teil noch nachvollziehbare Einwände und wollen sich erst selbst noch überzeugen lassen. Aber auch hier steht der Wunsch, alles Notwendige zu tun, um die Verkehrssicherheit für Kinder zu verbessern im Vordergrund. Auch die dort ansässige Moscheegemeinde leistet ihren Beitrag und stellt ihren überdachten Vorplatz bei Regenwetter zum Aufenthalt für wartende Kinder zur Verfügung. Genauso funktioniert eine gemeinsame Aktion. Die rund 250 Meter Wegstrecke vom Lindenplatz zur Schule an der Traarer Straße werden von Mitgliedern der Elterninitiative überwacht.

Elternhaltestelle

 

Das Thema Verkehrssicherheit für Kinder steht in Krefeld schon seit vielen Jahren an oberster Stelle. Seitdem sich die Initiative Krefelder FAIRKEHR im Jahr 1999 gebildet hat, bemühen sich die darin verbundenen Partner, die Stadt Krefeld, das Polizeipräsidium Krefeld und die Verkehrswacht, darum, möglichst viele verkehrssichernde Aspekte zu berücksichtigen.

 

Neben der Gestaltung des Verkehrsraumes, der Ahndung von Verkehrsverstößen und der Verkehrsaufklärung für Kinder und Jugendliche, rückt dabei auch die Feststellung in den Blickpunkt, dass die Eltern unserer Kinder ein hohes Maß an Verantwortung mittragen. Insbesondere der Weg von und zur Schule stellt für Eltern ein Problem dar. Aus Angst, dass ihre Kinder Opfer von Verkehrsunfällen oder Übergriffen werden könnten, schränken viele von ihnen die Mobilität ihrer Kinder kontinuierlich ein. Manchmal ist natürlich auch Gewohnheit oder die reine Bequemlichkeit der Grund, warum der Nachwuchs mit dem „Elterntaxi“ bis unmittelbar vor das Schultor gefahren wird. Durch verbotswidriges Halten oder riskante Wendemanöver behindern sie dabei nicht nur andere Verkehrsteilnehmer, sondern gefährden auch die Kinder – die eigenen übrigens eingeschlossen.

 

Nach überwiegender Expertenmeinung ist es für Kinder besser, den Weg zur Grundschule zu Fuß zurückzulegen, sofern die Schulwege sicher sind und anhand von Schulwegplänen eingeübt wurden. Da wo Schulwege in der Praxis Defizite in der Verkehrssicherheit aufweisen, bringen viele Eltern ihre Kinder jedoch lieber mit dem Auto zur Schule.

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Um dennoch für eine Entlastung der häufig chaotischen Abläufe unmittelbar vor der Schule zu sorgen, schlägt die Initiative Krefelder FAIRKEHR die Einrichtung von Hol- und Bringzonen vor, den sogenannten Elternhaltestellen. Hier können die Kinder – in der Nähe zur Schule – von ihren Eltern in Bereichen abgesetzt werden, die sich fußläufig günstig zur Schule befinden und an denen deutlich einfacher angehalten werden kann. Vielleicht schließen sich andere Krefelder Grundschulen in Kürze dem Beispiel der Uerdinger Grundschule an.

Im Rahmen der Schulwegsicherung wurden am 17.August 2015 durch die Polizei Krefeld und mit Unterstützung umliegender Polizeibehörden Geschwindigkeitsmessungen an elf
unterschiedlichen Messstellen in der Nähe von Krefelder Schulen durchgeführt.

Hierbei wurden insgesamt 128 Verwarngelder erhoben und drei Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten geschrieben. Die höchste Geschwindigkeitsüberschreitung wurde auf der Rather Straße gemessen.Hier beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 50km/h. Diese Geschwindigkeit wurde nach Abzug des Toleranzwertes um 30km/h überschritten. Hierfür wird ebenfalls eine Anzeige folgen.

Am 17. August 2015 gegen 17:30 Uhr befuhr eine 14-jährige Krefelderin mit ihrem Fahrrad die Anrather Straße in Richtung Hafelsstraße. Im Kreuzungsbereich der Marienstraße folgte das Mädchen der Vorfahrtstraße. Ein 70-jähriger Krefelder, der mit seinem PKW ebenfalls in den Kreuzungsbereich Anrather Straße/Marienstraße einfuhr, übersah hierbei offensichtlich die Fahrradfahrerin. Es kam zum Zusammenstoß, wobei sich das Mädchen
leicht verletzte.

Wiederholt führte die Polizei Krefeld am Montag, 06. Juli, einen Sondereinsatz mit Blick auf die Fahrradfahrer durch. Zwischen 12:00 Uhr und 20:00 Uhr wurden neben  Verkehrsverstößen von Radlern auch Verstöße geahndet, die andere
Verkehrsteilnehmer gegenüber Fahrradfahrern begingen. Die Aktion der Krefelder Polizei dient dazu, die Unfallzahlen mit Beteiligung von Radfahrern im Krefelder Stadtgebiet zu senken.
Ursächlich für Verkehrsunfälle ist ganz überwiegend die
mangelhafte Beachtung einschlägiger Verkehrsvorschriften. Das Ziel von Polizei und Krefelder Fairkehr ist es, Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Fahrradfahrern und
Fußgängern zu reduzieren.
Im Wesentlichen richtete sich das polizeiliche Augenmerk auf
Verstöße wie zum Beispiel Fehler beim Abbiegen, die Missachtung von
Vorfahrtsregelnnd das Nichtbeachten von Lichtzeichenanlagen, das
sichtbehindernde Parken in Kreuzungs- und Einmündungsbereichen oder
das vorschriftswidrige Benutzen von Straßenteilen durch Radfahrer.
Insgesamt wurden 80 Verkehrsverstöße von Radlern geahndet. Führer
von Kraftfahrzeugen begingen 29 Verkehrsverstöße.
Diese Sondereinsätze werden in den kommenden Wochen fortgesetzt.
Aber auch während der regulären Arbeitszeit hat die Polizei Verstöße
von Fahrradfahrern oder zum Nachteil von Radlern im Blick und wird
hier konsequent einschreiten.

 

Wiederholt führte die Polizei Krefeld am Mittwoch, 6. Mai, einen Sondereinsatz mit Blick auf die Fahrradfahrer
durch. Zwischen 10:00 Uhr und 18:00 Uhr wurden neben
Verkehrsverstößen von Radlern auch Verstöße geahndet, die andere
Verkehrsteilnehmer gegenüber Fahrradfahrern begingen.

Ursächlich für Verkehrsunfälle ist ganz überwiegend die
mangelhafte Beachtung einschlägiger Verkehrsvorschriften. Ziel der Polizei ist es, Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Fahrradfahrern und Fußgängern zu reduzieren.

Im Wesentlichen richtete sich das polizeiliche Augenmerk auf
Verstöße wie zum Beispiel Fehler beim Abbiegen, die Missachtung von
Vorfahrtsregeln und das Nichtbeachten von Lichtzeichenanlagen, das
sichtbehindernde Parken in Kreuzungs- und Einmündungsbereichen oder das vorschriftswidrige Benutzen von Straßenteilen durch Radfahrer.

Insgesamt wurden 125 Verwarngelder erhoben und zehn Anzeigen nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten erstattet. Dazu kamen drei Verkehrsvergehens Anzeigen. Herausragend war hier eine 36-jährige Fahrradfahrerin aus Krefeld.

Sie war gegen 13:20 Uhr aufgefallen, als sie mit ihrem Fahrrad das
Stopp-Zeichen an der Kreuzung Alte Linner Straße / Mariannenstraße
missachtete. Noch am Ort wurde die Frau angehalten und kontrolliert.
Bei der Kontrolle ergab sich der Verdacht auf den vorangegangenen
Konsum von Betäubungsmitteln. Ein auf der Wache durchgeführter
Vortest erhärtete diesen Verdacht. Nach einer richterlichen Anordnung
wurde der 36-jährigen Krefelderin eine Blutprobe entnommen.

Diese Sondereinsätze werden in den kommenden Wochen fortgesetzt.
Aber auch während der regulären Arbeitszeit hat die Polizei Verstöße
von Fahrradfahrern oder zum Nachteil von Radlern im Blick und wird
hier konsequent einschreiten.