Dein Freund Freddy

Krefeld hat einen Neubürger: Er heißt „Freddy Fair“, ist elf Jahre alt und will vor allem eins: Weniger Unfälle mit Kindern auf Krefelds Straßen. In unsere Stadt geholt hat ihn der „Arbeitskreis Verkehrssicherheit für Kinder in Krefeld“, besser bekannt als der „Krefelder Fairkehr“, dessen Logo Freddy logischerweise auf seiner breiten Brust trägt. Zu seinen Eltern zu rechnen sind vor allem die Polizei, die Verkehrswacht und die Stadt Krefeld, bei denen der Kleine mit den vier Fingern wechselweise sein Zuhause hat. Ein anderer Elternteil ist der Krefelder Designer Michael Taraschewski, der Freddy entwickelt hat.

Mit Freddy Fair als Identifikationsfigur will die Initiative „Krefelder Fairkehr“ ihrer Öffentlichkeitsarbeit noch mehr Schwung verleihen. Auf Plakaten, Aufklebern und vielen Werbemitteln hat Freddy demnächst seinen Auftritt. Auch im neuen Kinospot und im Internet (www.krefelder-fairkehr.de) ist er zu sehen. Als reale Figur – es gibt ihn auch lebensgroß zum „reinschlüpfen“ – wird Freddy außerdem Veranstaltungen besuchen, bei Radarkontrollen zum Beispiel vor Kindergärten dabei sein und andere Aktionen begleiten. „Unser Ziel ist, dass die Krefelder beim Blick auf Freddy Fair direkt an das Thema Verkehrssicherheit für Kinder denken“, so Hartmut Könner, Leiter des Arbeitskreises Verkehrssicherheit für Kinder in Krefeld.

Freddy selbst schätzt sich als ”normal bis lässig”ein. Er sehe sich vor allem als Freund und Partner der jungen Krefelder, denen er im rauen Verkehrsalltag zur Seite stehen möchte. Er sei ”Vorbild, aber nicht Oberlehrer”. So sei er zu Auftritten beim Verkehrsunterricht in Schulen und Kindergärten bereit, mache bei Aktionen der Polizei mit, übernehme gerne kleine oder größere Rollen im Kulturleben der Stadt und sei auch für sportliche Einsätze zu haben. Unter anderem will Freddy Kontakt aufnehmen zu den Meister-Pinguinen und möchte auch der Grotenburg und dem KFC Uerdingen einen Besuch abstatten. Seine erste Kino-Rolle hat er bereits abgedreht – im Kino-Spot von ”Fairkehr” spielt er die große Final-Szene.

Ausgeprägt selbstbewußt geht Freddy davon aus, dass es schon in Kürze zur Gründung eigener Freddy-Fan-Clubs kommen wird. Überhaupt erwartet der Neubürger, dass seine jungen und großen Mitbürger ihn nicht nur zur Kenntnis nehmen, sondern ihn mit seinen vielfältigen Talenten ins Herz schließen und ihn entsprechend beschäftigen. Ich bin ein Kerl zum Anpacken”, sagt er und betont: ”Ich bin für Euch alle da und noch ist mein Terminkalender nicht voll. Ich hoffe, das ändert sich bald.”