23 Aug

Sicherer Schulweg: Jetzt den Schulweg üben

Im September 2013 beginnt für viele Kinder in Nordrhein-Westfalen ein neuer Lebensabschnitt: die Schulzeit. Neben schreiben, rechnen und lesen müssen die rund 150.000 ABC-Schützen dann oftmals auch noch die aktive und regelmäßige Teilnahme am Straßenverkehr lernen. Da die komplexen Geschehnisse auf der Straße für die meisten Erstklässler etwas völlig Neues sind, empfiehlt der ADAC den Eltern, frühzeitig den künftigen Schulweg mit ihren Kindern sorgfältig zu üben. Damit sollte am besten schon während den Ferien begonnen werden. Zwar geht die Zahl der an einem Verkehrsunfall beteiligten Schüler in den vergangenen Jahren stetig zurück, trotzdem wurden 2012 immer noch rund 1.200 Unfälle registriert. Im letzten Jahr ist in NRW alle sieben Stunden ein Kind auf dem Schulweg verunglückt. Kinder sind besonders aufgrund ihrer geringen Körpergröße gefährdet. Sie werden schlichtweg übersehen. Zudem sind ihre visuellen und auditiven Wahrnehmungsfähigkeiten noch nicht voll entfaltet, so dass sie Verkehrssituationen nicht richtig einschätzen können. Nur durch die regelmäßige, praktische Übung des Schulweges im Vorfeld lernt das Kind, sich im Straßenverkehr zu orientieren. Sicherheit geht vor Zeit Einige Tipps, die Eltern beim Schulweg-Training beachten sollten, hat der ADAC nachfolgend zusammengestellt: Der kürzeste Schulweg ist nicht immer der sicherste. Lieber einen kleinen Umweg in Kauf nehmen und dafür haben die Kinder dann einen breiteren Gehweg zur Verfügung. So muss nur möglichst selten die Fahrbahn überquert werden. Vielleicht kann an dieser Stelle die Hilfe von Schüler- oder Elternlotsen in Anspruch genommen werden. Gefahrenstellen sollten mit den Kindern besprochen werden ohne den kleinen Angst zu machen. Das Kind muss ausgeschlafen und rechtzeitig auf den Weg geschickt werden, optimal mit anderen Kindern zusammen. Bei schlechten Sichtverhältnissen das Kind möglichst hell und mit reflektierender Kleidung, wie zum Beispiel den ADAC Sicherheitswesten, ausstatten. Erwachsene sollten dem Kind ein Vorbild sein, also nie bei Rot über die Ampel gehen, immer gesicherte Übergänge nutzen, auf dem Zebrastreifen nach links und rechts schauen und den Querungswunsch mit der Hand anzeigen sowie den Augenkontakt mit dem Autofahrer suchen. Auch die Benutzung des Schulbusses sollte vorher geübt und das Kind auf mögliche Gefahren hingewiesen werden. Der ADAC rät davon ab, Kinder zwischen sechs und zehn Jahren mit dem Fahrrad zur Schule fahren zu lassen. Zwar lernen sie die Fahrradbeherrschung schnell, aber sie müssen sich sehr darauf konzentrieren, so dass sie unvorhergesehene und unbekannte Situationen oftmals überfordern. Zudem sollten Eltern ihr Kind nur im Ausnahmefall mit dem Auto zur Schule bringen, damit es durch regelmäßige eigene Erfahrungen zum sicheren Verkehrsteilnehmer wird.
12 Aug

Kradfahrer verhinderte durch Vollbremsung Zusammenstoß mit 10-jährigem Kind

Am Freitag, den 06.08.2013, um 14:30 Uhr befuhr ein 10-jähriges Mädchen aus Krefeld mit ihrem Kinderfahrrad den Radweg der Hafenstraße stadtauswärts. Im Bereich der Einmündung zur Königsberger Straße rutschte sie mit dem Fuß von der Pedale ab und geriet auf die Fahrbahn. Hier stürzte sie zu Boden und zog sich leichte Verletzungen zu. Um einen Zusammenstoß mit dem Mädchen zu verhindern, leitete ein in gleicher Richtung fahrender 47-jähriger Kleinkraftradfahrer aus Krefeld unmittelbar eine Vollbremsung ein. Hierdurch kam er jedoch zu Fall und zog sich schwere Verletzungen zu. Er wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.
12 Aug

Fahrradunfall – 7jähriger Junge leicht verletzt

Am Montag, den 22.07.2013 gegen 11:00 Uhr befuhr ein 7jähriger Junge mit seinem Fahrrad den Gehweg am Fungendonk bis zum Ende an der Bushaltestelle Bacherhofstraße. Dort wechselte er hinter einem parkenden Bus auf die Straße. Er wurde vom Auto einer 62jährigen Krefelderin erfasst, die ihn zu spät bemerkte. Der Junge erlitt leichte Verletzungen.
09 Aug

„Krefelder Fairkehr“ wurde der Bezirksregierung vorgestellt!

Bei einem Werkstattgespräch zu den "Kinderrechten im alltäglichen Verwaltungshandeln" wurde am Donnerstag, den 08.08.2013 in der Bezirksregierung Düsseldorf, auch die Initiative "Krefelder Fairkehr" mit einem Impulsvortrag zum Thema "Kindertauglicher Verkehr zum Verwaltungsziel", vom Leiter des Arbeitskreises "Verkehrssicherheit für Kinder in Krefeld", Hernn Hartmut Könner, vorgestellt. Dabei wurde der Erfolg in der Reduzierung von Kinderunfällen anhand von praktischen und kostengünstigen Beispielen aus der Praxis dargestellt. Begrüßt wurden die Fachleute und Dezernenten aus den Bezirksregierungen Düsseldorf, Landesvertretung NRW in der EU, Deutsches Kinderhilfwerk, Vertreter der UNICEF, Menschenrechtsbeauftragter des Deutschen Bundestages, etc. von der Regierungspräsidentin Anne Lütkes. Zum Auftakt hielt Professor Lothar Krappmann, Professor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und Mitglied des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes, einen Vortrag zur Historie und dem theoretischen Ansatz zur UN-Konvention über die Rechte des Kindes. Matthias Vollstett, Dez. 25 "Verkehr", Bez.Reg. Düsseldorf, leitete den allgemeinen theoretischen Teil des kindertauglichen Verkehrs als Verwaltungsziel ein und im Anschluss referierte Hartmut Könner anhand des positiven Beispiels des Krefelder Fairkehrs, wie und mit welchen Maßnahmen man Verkehrsunfälle mit Kinderbeteiligung reduzieren kann. Als Abschlussredner stellte Reinhard Mokros, Vizepräsident der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, die Möglichkeiten der Umsetzung von Kinderrechten in der Ausbildung des zukünftigen Verwaltungspersonals dar. In einer lebhaften Abschlussdiskussion wurden aus den verschiedensten Bereichen Ideen und Impulse für die zukünftige Arbeit mit Kinderbeteiligung und die Rechte der Kinder erörtert.