02 Mai

Polizei zieht negative Bilanz nach Kontrollaktionen zum Schutz von Fahrradfahrern

Eine Woche (22.04. - 28.04.2013) intensive Arbeit investierte die Polizei Krefeld zum Start der Radfahrsaison in das Thema Sicherheit und Schutz der Fahrradfahrer. Schließlich waren gerade die Radfahrer in den vergangenen Jahren die Verkehrsteilnehmer Krefelds mit den meisten Verletzten - noch deutlich vor den Autofahrern oder Fußgängern. Auch wenn die Unfallstatistik des vergangenen Jahres als Verursacher der Unfälle überwiegend andere Verkehrsteilnehmer, insbesondere die Autofahrer, auswies, zogen die Beamten aus der gerade abgeschlossenen Aktion ein anderes Fazit. Bei den Kontrollen fielen gerade die Radfahrer durch gefährliche Verhaltensweisen auf. Von den 187 festgestellten Verstößen gegen das Haltgebot an Stopp-Zeichen gingen 164 auf das Konto von Radfahrern und nur 23 auf das von Autofahrern. Auch das Rotlicht an Ampeln kümmerte 21 Radfahrer wenig; neben einem Bußgeld von 45 Euro war in diesen Fällen auch 1 Punkt in Flensburg fällig. Besonders auffällig waren auch wieder die radelnden "Geisterfahrer", die entweder gegen die vorgeschriebene Fahrtrichtung auf Radwegen und in Einbahnstraßen oder auf falschen Fahrbahnteilen (z.B. Gehwegen) unterwegs waren. 156 mal mussten die Polizisten gegen diese wohl gefährlichste Form des Fahrradfahrens einschreiten. Das Zuparken von Radwegen und Telefonieren während der Fahrt waren die weiteren Feststellungen der insgesamt über 450 Verkehrsverstöße von Rad- und Autofahrern. "Erschreckend!" kommentierte der Leiter der Krefelder Verkehrsinspektion, Volker Stahl, das Ergebnis der Polizei. "Die Fahrradfahrer haben keine Knautschzone und riskieren Leben und Gesundheit." Allein im letzten Jahr erlitten 57 Radfahrer bei Unfällen schwere und schwerste Verletzungen, 287 kamen mit leichteren Verletzungen davon. "Leider gibt es bei der Verkehrsmoral doch deutliche Unterschiede zwischen motorisierten Verkehrsteilnehmern und Radfahrern. Unser Ziel bleibt es, das Fahrradfahren in Krefeld sicherer zu machen und die Zahl der verletzten Radfahrer und anderen Verkehrsteilnehmer zu reduzieren."
02 Mai

Polizei sucht Zeugen nach Verkehrsunfall mit einer 10-Jährigen

Am Mittwoch, 01.05.2013, um 17:20 Uhr wurde die Polizei zur Straße Am Schirkeshof gerufen. Dort sei ein 10-jähriges Mädchen von einem Auto angefahren worden, der Autofahrer sei flüchtig. Vor Ort wurde neben dem Mädchen auch ihre Mutter angetroffen. Die 10-Jährige gab an, mit dem Fahrrad auf der Straße Am Schirkeshof gefahren zu sein. In einer Kurve sei ihr dann ein weißer Kleinwagen entgegen gekommen. Es sei zu einer Berührung gekommen und sie sei nach links in einen Busch gefallen. Dabei habe sie sich leicht am Knie verletzt. Die Polizei bittet darum, dass sich Zeugen melden, die Angaben zum Verkehrsunfall machen können.