29 Okt

Aktion Zweirad – Verkehrssicherheitsaktion

Im Jahre 2009 verunglückten 328 Fahrradfahrer, davon einer mit tödlichen Verletzungen. Leichtsinn, Bequemlichkeit und mangelnde Normen- akzeptanz führen immer wieder zu Verkehrsunfällen mit erschrecken- den Folgen, meist für den Fahrradfahrer. An vielen Verkehrsunfällen tragen Fahrradfahrer durch eigenes Fehlverhalten bei. Die häufigsten Ursachen sind - Benutzung des Radweges in falscher Richtung - Alkohol - Nichtbeachten der Vorfahrt - Fehler beim Einfahren in den fließenden Verkehr - Fehler beim Abbiegen und Nichtbeachten von Lichtsignalanlagen. Bei den anderen Verkehrsteilnehmern finden sich unfallträchtige Verhaltensweisen in - Parken auf Radwegen - Fehler beim Abbiegen und Einfahren in den fließenden Verkehr sowie unachtsames Öffnen der Fahrzeugtüren. Der Radfahrer ist ungeschützt, hat keine Knautschzone, keinen Airbag und keinen Sicherheitsgurt. Ein richtig passender Fahrrad- helm kann hier Leben retten. Zudem ist eine helle und gut reflektierende Bekleidung ein Sicher- heitsfaktor, rechtzeitig gesehen zu werden. Helle Bekleidung reicht nicht aus. Auch sie sollte mindestens retroreflektierende Applikationen enthalten. Ein Fußgänger mit dunkler Kleidung ist im Abblendlicht eines Fahrzeuges auf 25m sichtbar, mit heller Kleidung auf 40m. Bei diesen Distanzen bleibt dem Autofahrer kaum Zeit zu reagieren. Ein langsamer Verkehrsteilnehmer mit retroreflektierenden Materialien ist dagegen schon auf 140m sichtbar. Mit dem Herbst beginnt die dunkle Jahreszeit. Der korrekte technische Zustand der Fahrräder besonders ist deshalb besonders wichtig. Besonders lichttechnische Einrichtungen und Bremsen sind regelmäßig zu überprüfen. Mindestens einmal in der Woche sollten Eltern sich die Zeit nehmen, den technischen Zustand des Fahrrades ihres Kindes zu überprüfen. Die Erfahrung zeigt, dass Kinder trotz guten Willens häufig vergessen, eventuelle Schäden den Eltern mitzuteilen. Am Mittwoch, 17. November ist ein Aktionsstand gemeinsam mit dem ADFC und dem Zweiradmechaniker-Handwerk im Innenstadtbereich vorgesehen. Der genaue Aktionsstandort wird zeitgerecht vorher mitgeteilt. Hierbei werden Fahrräder auf ihren technischen Zustand geprüft, ggf. leichte Reparaturen angeboten und es finden aufklärende Informationsgespräche statt. Kommt zum fehlerhaften Verhalten im Straßenverkehr das Fahren ohne Licht hinzu, ist der Unfall kaum noch zu vermeiden! Kontrollen führen immer wieder zu erschreckenden Ergebnissen. Bis zu 50% der überprüften Fahrräder weisen erhebliche Mängel auf. Die Polizei Krefeld führt nach den Herbstferien schwerpunktmäßige Verkehrsüberwachungen im Stadtgebiet Krefeld durch. Hierbei wird neben unfallträchtigem Fehlverhalten als Fahrradfahrer, die Überprüfung der lichttechnischen Einrichtungen an den Fahrrädern im Mittelpunkt stehen. Zusätzlich erfolgen durch die Verkehrssicherheitsberater des Verkehrskommissariates Prävention Sicherheitsaktionen an den weiterführenden Schulen und im Stadtgebiet.
27 Okt

Die Krefelder Polizei führt einen Sondereinsatz zur Kontrolle der Geschwindigkeiten auf Krefelds Straßen durch.

Die Krefelder Polizei führt in der Woche vom 25.bis zum 29. Oktober 2010 zielgerichtet einen Sondereinsatz zur Kontrolle der Geschwindigkeiten auf Krefelds Straßen durch. Grundsätzlich soll das Geschwindigkeitsniveau in Krefeld durch eine überwiegend flächendeckende Geschwindigkeitsüberwachung gesenkt werden. Dies minimiert nicht nur die Anzahl der Verkehrsunfälle, sondern auch die Unfallfolgen. Die Faustregel lautet: "Bei doppelter Geschwindigkeit vervierfacht sich der Bremsweg". "Vielen ist die tückische Gefahr nicht klar", erklärt der Leiter der Krefelder Polizeidirektion Verkehr, Polizeidirektor Karl-Josef Klauer. "Dort, wo man mit 30 km/h bereits zum Stehen kommt, beispielsweise an Kindergärten, fängt man mit 50 km/h erst an zu bremsen". Ein Aufprall mit 50 km/h auf ein stehendes Hindernis entspricht einem Sturz aus 10 Metern Höhe. Mehr als jeder dritte Verkehrstote auf nordrhein-westfälischen Straßen ist Opfer zu hoher Geschwindigkeit. "Zu schnelles Fahren ist Ursache Nr.1 für tödliche Unfälle", erläutert Polizeidirektor Klauer den Sinn der landesweiten Anti-Raser-Kampagne "Komm gut an! Sieger rasen nicht!" der nordrhein-westfälischen Polizei. Prominente Unterstützung erhält sie dabei von der Fecht-Olympiasiegerin und Weltmeisterin Britta Heidemann. "Mit Raserei hat niemand eine Chance", betonte die Olympiasiegerin beim Start der Kampagne im Januar in Düsseldorf. "Damit gefährdet man sich und andere. Nur mit Besonnenheit schafft man es zum Sieg und ans Ziel." Die Krefelder Polizei bietet Vertretern der Medien die Gelegenheit, diesen Einsatz am Donnerstag, dem 28. Oktober 2010 um 14:00 Uhr, an einer Kontrollstelle zu begleiten. An dieser Kontrollstelle werden Autofahrer, die mit einer überhöhten Geschwindigkeit gemessen wurden, angehalten und über die Folgen dieses Fehlverhaltens aufgeklärt. Dazu werden auch sogenannte "Schockvideos" verwendet. Herr Polizeidirektor Klauer wird im Rahmen eines Pressegespräches die Ergebnisse der Kontrollmaßnahmen, die von Montag bis Mittwoch erzielt wurden, vorstellen und erläutern.
19 Okt

11-jährige Radlerin leicht verletzt.

Beim Überqueren der Kreuzung Preußenring/St.-Anton-Straße stieß am Montag, den 27.09.2010, eine 11-jährige Krefelderin um 13:30 Uhr mit ihrem Fahrrad gegen den gerade anfahrenden Pkw Mercedes eines 33-jährigen Fahrers aus Erkelenz. Durch den Zusammenstoß verletzte sich das Mädchen leicht.
19 Okt

13-jähriger Fahrradfahrer leicht verletzt

Am Samstag, den 09.10.2010, um 14:35 Uhr, übersah eine 54-jährige Renault-Fahrerin aus Krefeld einen 13-jährigen Fahrradfahrer aus Krefeld, als sie von einem Firmengelände auf der Weggenhofstraße auf die Fahrbahn einbiegen wollte. Bei dem Zusammenstoß wurde der Schüler leicht verletzt.