20 Apr

Unfälle mit Kindern

Gleich dreimal ist es Samstagnachmittag vor einer Woche zu Unfällen mit Kinder- und Jugendlichen-Beteiligung gekommen. Auf der Gutenbergstraße in Höhe der Hausnummer 220 übersah gegen 11:15 Uhr ein 61-jähriger Mercedesfahrer beim Verlassen seines Grundstücks eine 17-jährige Radfahrerin, die den Radweg in die vorgeschrieben Richtung befuhr. Durch den Zusammenstoß kam die Schülerin zu Fall und verletzte sich dabei leicht an der Hand. Am späten Nachmittag um kurz vor fünf übersah ein 9-jähriger Junge das Auto eines 73-jährigen Pulheimers, dessen Fahrzeug in der Ausfahrt eines Sportclubs am Bruchweg in Höhe des Elfrather See quer über dem Gehweg stand. Der Junge kam zu Fall und verletzte sich dabei leicht. Kurz darauf lief eine 16-jährige Krefelderin an der Ecke Ritter- und Voltastraße ohne auf den fließenden Verkehr zu achten auf die Fahrbahn und wurde dort von dem VW eines 31-jährigen Krefelders erfasst. Durch den Zusammenstoß erlitt das junge Mädchen leichte Verletzungen
19 Apr

Geisterräder aus Winterquartier entlassen

Die auffälligen weißen Fahrräder, die im letzten Jahr an verschiedenen Standorten im Krefelder Stadtgebiet aufgestellt waren, haben kurz nach Ostern ihr Winterquartier verlassen und in stehen wieder an wichtigen Punkten des Krefelder Straßenverkehrs. Die insgesamt fünf Räder stehen an der Ecke Ringstraße / Steeger Dyk, am Hauptbahnhof neben der Radstation, an der Bahnhofstraße (Grünfläche vor dem Eingang Bahnhof Uerdingen), an der Kölner Straße gegenüber der Einmündung der Johannes-Blum Straße und an der Uerdinger Straße, Ecke Schütenhofstraße (Stankett am Parkplatz der Uerdinger Kirche). Sie mahnen: "Du kannst dein Schicksal lenken!" und sprechen damit konkret die Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer an, die sich häufig durch Unachtsamkeit oder Nichteinhalten einfacher Verkehrsregeln selbst in Gefahr bringen. In Krefeld ist jeder dritte Verletzte im Straßenverkehr eine Radfahrerin oder ein Radfahrer. Von den bei Unfällen verletzten Radfahrern sind die meisten Jugendliche, gefolgt von den Senioren über 65. Diese beiden Gruppen will die Polizei mit der Aktion "White Bikes" besonders wachrütteln. Neben dem verkehrsregelkonformen Verhalten, das den besten Schutz für sich und andere bedeutet, ist vor allem vorausschauendes Fahren wichtig. Man sollte jederzeit und an jedem Ort mit einem möglichen Fehler anderer Verkehrsteilnehmer rechnen, gerade wenn man auf dem Fahrrad aufgrund der nicht vorhandenen "Knautschzonen" zu den sogenannten "schwächeren" Verkehrsteilnehmern zählt. "Passt auf", so sollte man daher die Botschaft der "White Bikes" übersetzen.