24 Sep

8-jähriger schwer verletzt

Am Montag, den 21. September befuhr ein 27-jähriger Krefelder mit seinem LKW den Mühlenweg in Fahrtrichtung Hüls. In Höhe der Krüserstraße kam plötzlich ein Junge mit seinem Tretroller aus einer Einfahrt und fuhr direkt auf die Straße. Der 8-jährige hatte keine Chance und wurde von dem LKW, trotz sofort eingeleiteter Vollbremsung angefahren. Der Junge wurde mit schweren Verletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.
21 Sep

Im Bus verletzt

Gleich zwei Mal haben sich am 18. September Kinder in Bussen der SWK leichte Verletzungen zugezogen. Weil ein 42-jähriger Duisburger bei der Haltestelle Tor 3 an der Oberschlesienstraße am Morgen ohne zu gucken die Fahrbahn querte, musste ein nahender Bus stark abbremsen. Dabei stürzte ein in dem Bus sitzender 13-jähriger Junge aus Willich und verletzte sich an der Nase. Einige Stunden später kam es zu einem ähnlichen Szenario auf der Lewerentzstraße. Bedingt durch einen Rückstau musste der Fahrer eines Busses der SWK derart bremsen, so dass ein Fahrgast im Bus gegen eine Trennwand aus Glas fiel und die dadurch zu Bruch ging. Durch die Splitter erlitten eine 68-Jährige und zwei 10-jährige Kinder aus Krefeld Schnittverletzungen im Gesicht.
21 Sep

Fairkehr verstärkt Integrationsbemühungen

In der Junus-Emre-Moschee im Stahldorf wurden 1.000 Kinderstadtpläne für drei Moscheen im Krefelder Süden übergeben. 1.000 Kinderstadtpläne wurden den drei islamischen Moscheen im Krefelder Süden, an der Obergath/Saxhof, Viersener- und Saumstraße von der Initiative Krefelder Fairkehr für ihre Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung gestellt. Fairkehr sieht darin einen ersten Schritt hin zu einer verstärkten Zusammenarbeit mit Migrantenorganisationen im Sinne der Integrationsbemühungen der Stadt. Anlass für den Schritt waren verschiedene Untersuchungen, die nachweisen, dass Kinder mit Migrationshintergrund besondere Risiken im Straßenverkehr tragen. Im Krefelder Fairkehr arbeiten Polizei, Verkehrswacht und Stadt seit vielen Jahren bei der Bekämpfung von Unfällen mit Kinderbeteiligung eng zusammen. An der Übergabe in der Junus-Emre-Moschee an der Obergath nahmen als Vertreter von Fairkehr Felix Meyhoeffer sowie Angela Schäfer vom Kinder- und Familienbüro der Stadt teil. Mehmet Demir nahm als Vorsitzender der Union der türkischen und islamischen Vereine in Krefeld und Umgebung die Pläne entgegen. Mit dabei auch Hüseyin Aktas von der Moschee an der Viersener Straße, Rüstü Sezgin (Saumstraße) und Hicabi Atac als „Hausherr“ im Stahldorf. In dem ausführlichen Gespräch wurde vereinbart, dass Angela Schäfer nach dem islamischen Fastenmonat Ramadan ab Ende des Monats Eltern und Kinder in den drei Moscheen mit den Plänen und den Zielen von Fairkehr bekannt macht. Aus einer Dokumentation zu bisher vorliegenden Untersuchungen über Verkehrsunfälle, an denen Kinder mit ausländischen Wurzeln beteiligt waren, geht hervor, dass diese deutlich häufiger betroffen sind. Der Gesamtverband der deutschen Versicherer (GdV) stellt fest: „Kinder von nicht-deutschen Eltern sind bis zu vier Mal häufiger betroffen, als deutsche Mädchen und Jungen.“ Um ausländischen Eltern aber auch die Kinder selbst für das Problem der Unfallhäufigkeit zu sensibilisieren, hat der GdV Broschüren in türkisch und arabisch entwickelt und stellt diese kostenlos zur Verfügung. Eine Studie des Landkreises Böblingen bestätigt die alarmierenden Zahlen. Dort wird Kindern mit Migrationshintergrund „ein 4,5 Mal höheres Risiko, folgenschwere Unfälle zu erleiden“ zugeschrieben. Auch die bisher umfangreichste und teuerste Studie des Bundesministeriums für Gesundheit zum Thema Gesundheit von Kindern und Jugendlichen (KiGGS) bestätigt den Zusammenhang von höherem Unfallrisiko und Migrationshintergrund. Auf dem jüngsten Präventionstag in Hannover wurde eine Untersuchung der Polizei Gelsenkirchen vorgestellt, in der eine „überproportionale Beteiligung“ von Kindern mit ausländischen Wurzeln festgestellt wurde. Bei einem Anteil von 34 Prozent an der Gesamtzahl von Kindern unter 15 Jahren betrug die Unfallrate von Kindern mit nicht-deutschen-Wurzeln rund 55 Prozent. Egon Traxler Fakten: Die Union der türkischen und islamischen Vereine in Krefeld und Umgebung wurde 1993 gegründet. Sie ist Ansprechpartner und Sprachrohr für sieben Moscheen und acht Vereine. Sie vertritt die Interessen von rund 15.000 Menschen türkischer Herkunft. Im Vorstand der Union arbeiten heute zu 70 Prozent Türken der dritten Generation, die hier geboren und aufgewachsen sind.
16 Sep

„Geisterräder“ auf Wanderschaft

Im Rahmen der „White Bike“-Aktion der Krefelder Polizei wurden die weißgestrichenen Fahrräder, die seit gut einem Monat im Krefelder Stadtgebiet präsent sind, an insgesamt vier neuen Standorten aufgestellt. Vermutlich bis Mitte Oktober steht je ein „White Bike“ an der Ecke Dießemer Bruch / Neue Ritterstraße, Uerdinger Straße / Roonstraße jenseits des Sprödentalplatzes, an der Obergath / Mühlenfeld gegenüber der Königshof-Brauerei und eines am Ortsausgang Fischeln, auf der Kölner Straße Ecke Büdericher Weg. Anhand der „White Bikes“ möchte die Krefelder Polizei sowohl PKW-und LKW-Fahrer als auch schwächere Verkehrsteilnehmer darauf hinweisen, in Zukunft umsichtiger am Straßenverkehr teilzunehmen. Die „White Bikes“ stehen an ausgesuchten Plätzen innerhalb des Krefelder Stadtgebietes, wo es zu Unfällen mit Radfahrern gekommen ist. Die Gesamtdauer der Aktion ist für den Zeitraum von einem Jahr angelegt.