31 Aug

12-jähriger nach Motorradunfall im Krankenhaus

Am Morgen des 29. August befuhr ein 31 Jahre alter Kradfahrer aus Düsseldorf die Vennfelder Straße. Auf dem Sozius des geliehene Fahrzeugs saß sein 12-jähriger Sohn. Mangels Fahrpraxis verlor der Düsseldorfer die Kontrolle über das Motorrad, kam von der Fahrbahn ab und durchbrach einen Zaun. Der Mann konnte nach ambulanter Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen werden, sein Sohn verblieb jedoch stationär.
27 Aug

Sch(tr)aurige Bilanz

Die Polizei appelliert wieder einmal an Eltern und Autofahrer, sich Ihrer Verantwortung gegenüber den jüngsten Verkehrsteilnehmern bewusst zu werden. Innerhalb der letzten vier Wochen sind insgesamt zehn Kinder bei Verkehrsunfällen verunglückt; neun leicht,ein Kind schwer verletzt. Die sch(tr)aurige Bilanz: 01.08.2009, 19:00 Uhr, Zur Steinheide: Ein 10-jähriger Junge fährt mit seinem Fahrrad - ohne den Verkehr zu beachten - von einem Garagenhof direkt auf die Straße. Dabei stößt er mit dem PKW eines 49-jährigen Krefelders zusammen. Trotz sofortiger Vollbremsung, muss der Junge ins Krankenhaus. 06.08.2009, 18:30 Uhr, Randstraße 93: Ein 10-jähriger Fahrradfahrer kollidiert beim Überqueren der Randstraße mit einer vorbeifahrenden 18-jährigen Fahrradfahrerin aus Krefeld. Durch den Zusammenstoß erleidet der Junge, dessen Hinterradbremse nicht funktionstüchtig ist, leichte Verletzungen. Er wird ins Krankenhaus gebracht. 07.08.2009, 16:15 Uhr, Weidenbruchweg 129: Ein 6-jähriger Junge überquert mit seinem Fahrrad eine Straße und wird von dem Pkw eines 42-jährigen Krefelders erfasst. Das Kind wird leicht verletzt in ein Krankenhaus transportiert. 14.08.2009, 10:22 Uhr, Hülser Straße 135: Ein 68-jähriger VW-Fahrer aus Krefeld, der die Hülser Straße stadteinwärts befährt, erfasst einen 7-jährigen Jungen, der mit seinem Tretroller die Fahrbahn zu überqueren beabsichtigt. Das Kind wird leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. 15.08.2009, 08:30 Uhr Kölner Straße 174: Ein 10-jähriges Mädchen läuft zwischen parkend abgestellten Fahrzeugen auf die Fahrbahn, um diese zu queren. Dabei wird sie von dem Pkw Audi einer 80-jährigen Krefelderin erfasst. Das Kind erleidet leichte Verletzungen und verbleibt zur weiteren Beobachtung im Krankenhaus. 16.08.2009, 18:00 Uhr, Kempener Allee 151: Beim Durchfahren einer Kurve verliert ein 12-jähriger Krefelder die Kontrolle über sein Mountainbike und prallte gegen einen am Fahrbahnrand abgestellten Pkw. Dabei zieht er sich leichte Verletzungen zu. 21.08.2009, 17:58 Uhr, Remscheider Straße 54: Eine 47-jährige Ford Fahrerin aus Krefeld erfasst ein 7-jähriges Mädchen, das von rechts hinter einem geparkten Pkw die Remscheider Straße zu überqueren versucht. Das Mädchen wird schwer verletzt in ein Krankenhaus transportiert. 22.08.2009, 15:40 Uhr, Wilmendyk 77: Ein 9-jähriger Junge aus Krefeld fährt mit seinem Fahrrad aus einer Parkanlage kommend un-gebremst auf die Straße Wilmendyk und prallt dort gegen einen Pkw, der von einem 50-jährigen Krefelder geführt wird. Bei dem Zusammenprall mit dem Pkw wird der Junge leicht verletzt. 26.08.2009, 07:20 Uhr, Krüllsdyk / Inrather Straße (Schulwegunfall): Eine 13-jährige Schülerin aus Krefeld befährt mit ihrem Fahrrad die Inrather Straße und beabsichtigt, den Kreuzungsbereich geradeaus zu überqueren. Dabei wird sie von einem von rechts kommenden und vorfahrtberechtigten Toyota Fahrer eines 21-jährigen Krefelders erfasst. Das Kind wird zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Glück im Unglück: Das Kind trägt einen Schutzhelm, der bei dem Zusammenstoß zerbricht. Dies verhindert schwerere Verletzungen. 26.08.2009, 14:30 Uhr, Lewerentzstraße / Oelschlägerstraße: Leichte Verletzungen erleidet ein 8-jähriger Junge aus Krefeld, als er mit seinem Fahrrad von der Lewerentzstraße links in die Oelschlägerstraße abzubiegen versucht, um auf dem dortigen Gehweg seine Fahrt fortzusetzen und dabei gegen einen verkehrsbedingt haltenden Pkw VW eines 44-jährigen Krefelders prallt. Erwachsene müssen Vorbildfunktion erfüllen Zehn verunglückte Kinder innerhalb eines Monats! Das muss nicht sein! Deshalb appelliert die Polizei immer wieder an Autofahrer und Eltern sich im Straßenverkehr und ihren Kindern gegenüber umsichtiger, bewusster und aufklärender zu verhalten. Auch wenn sich Kinder oft „unberechenbar“ aufführen, hat dieses Verhalten nichts Aufsässiges an sich. Denn ein Kind, das sich auf eine bestimmte Sache konzentriert, nimmt häufig andere Dinge außerhalb seiner Umwelt nicht mehr war. So können sie Entfernungen und Geschwindigkeiten schlechter einschätzen, als Erwachsene. Hinzu kommen häufig motorische Defizite, die dazu führen, dass Rad fahrende Kinder in komplexen Verkehrssituationen die Kontrolle über das Fahrrad verlieren. Für Autofahrer gilt: Fahren Sie langsam, wenn Kinder in der Nähe sind. Nur bei langsamer Ge-schwindigkeit haben Sie die Chance, rechtzeitig zu reagieren. Besonders umsichtig sollten Sie an parkenden Fahrzeugen vorbeifahren, da es immer wieder vorkommt, dass plötzlich Kinder dazwischen auftauchen und ohne zu gucken auf die Fahrbahn laufen. üben, üben, üben Für Eltern hält die Polizei Folgendes parat: Seien Sie der Personal Trainer ihres Kindes! Zeigen Sie, wie man sicher Fahrrad fährt, insbesondere auf dem Weg zur Schule. Denn: Verkehrsverhalten muss gelernt werden. Hier gilt: üben, üben, üben..... Achten Sie bitte wei-ter auf den Zustand des Fahrrades Ihres Kindes. Bremsen, Reflektoren und Beleuchtungen widerstehen dem rauen Alltag häufig nicht sehr lange. Eine "Inspektion" dauert nicht lange und sollte im besten Fall zweimal wöchentlich gemacht werden. Last but not least: Fahrradhelme retten Menschenleben! Hier sind Sie auch als Vorbild gefragt. Alle Erklärungen und Belehrungen laufen ins Leere, wenn Sie durch eigenes Tun zeigen, dass es auch ohne Helm geht. Und: Achten Sie mit Beginn der dunklen Jahreszeit dar-auf, dass Ihr Kind helle Kleidung, besser noch Reflektoren an Kleidung, Helm, Ranzen und Fahrrad trägt. Dies gilt zu gleichen Teilen für Radfahrer und für Fußgänger.
19 Aug

4jähriger Junge stationär

Die Serie von Verkehrsunfällen mit Kindern reißt nicht ab. Besonders chancenlos für beide Parteien sind nach wie vor Unfälle, bei denen das Kind zwischen parkenden Autos auf die Fahrbahn rennt ohne sich vorher zu vergewissern, ob die Straße auch frei ist und mit einem PKW kollidiert. So lief am 18. August ein 4jähriger Junge aus Krefeld um die Mittagszeit auf der Nördliche Lohstraße in Höhe der Hausnummer 36 zwischen zwei geparkten Fahrzeugen vom Gehweg auf die Fahrbahn. Dort lief er direkt in den BMW eines 29jährigen Krefelders, der trotz einer Vollbremsung den Zusammenstoß mit dem Jungen nicht mehr verhindern konnte. Der 4jährige wurde mit schweren Verletzungen zur stationären Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert.
17 Aug

Achtung – Schulkinder unterwegs !

Am Montag, den 17. August 2009, hat für die Schüler in NRW nach den Sommerferien wieder der Unterricht begonnen. Damit startet für die vielen Schulneulinge ein neuer Lebensabschnitt. Dies gilt natürlich auch im Straßenverkehr, hier müssen die Kinder nun täglich ihren neuen Schulweg bewältigen. Dabei sind sie mit dem komplexen Verkehrsgeschehen und ihren eigenen eingeschränkten Fähigkeiten schnell überfordert. Schüler, die von Grundschulen zu weiter führenden Schulen wechseln und auf deutlich längeren und neuen Schulwegen mit Fahrrad, Bussen und Bahnen als unsichere und ungeübte Verkehrsteilnehmer unterwegs sind, sind auf die Rücksicht Älterer angewiesen. Leider zeigt die Unfallstatistik für Krefeld seit einigen Jahren, dass nicht alle Schüler ihren Schulweg wohlbehalten und unbeschadet bewältigen. Im Jahre 2008 ereigneten sich auf Krefelds Straßen 17 Schulwegunfälle, wobei 2 Schüler schwere und 16 Schüler leichte Verletzungen erlitten. Zehn der verletzten Schüler waren Radfahrer. Folgende Verhaltensweisen haben sich für die Schüler immer wieder als besonders gefährlich herausgestellt: - Abweichen vom empfohlenen bzw. geübten Schulweg - Unachtsames Verlassen der Gehwege - Plötzliches, gedankenloses Betreten der Fahrbahn hinter Sichthindernissen (z. B. parkende Fahrzeuge, Baustellenabsperrungen) - Benutzung der falschen Straßenseite als Radfahrer - Fehlerhaftes Abbiegen sowie unachtsames Einfahren in den fließenden Verkehr als Radfahrer Schulneulinge sollten keinesfalls den Schulweg mit dem Fahrrad antreten, da es selbst nach der Radfahrprüfung im 4. Schuljahr für Kinder nach wie vor schwierig ist, einfache Verkehrssituationen selbständig zu meistern. Der hohe Anteil von Unfallbeteiligten bei den Rad fahrenden Schülern ist ein Beweis dafür, dass diese häufig mit dem komplexen Verkehrsgeschehen überfordert sind. Am meisten gefährdet ist dabei die Schülergruppe von 10 - 14 Jahren. Hier verleitet die beginnende bzw. eingetretene Pubertät zusätzlich noch zu leichtsinnigem und übermütigem Verkehrsverhalten. Verantwortungsvolle Eltern sollten daher unbedingt das Verkehrsverhalten des eige-nen Kindes genauer unter die Lupe nehmen, um gegebenenfalls mit entsprechenden Maßnahmen eine Verhaltensänderung zu bewirken. Darüber hinaus ist es enorm wichtig, mindestens einmal wöchentlich das Fahrrad des Kindes auf Mängel zu überprüfen und gegebenenfalls zu reparieren. Dies gilt in besonderem Maße für Bremsen und Beleuchtung. Es reicht nicht, die Kinder mit dem PKW zur Schule zu bringen bzw. sie von dort wieder abzuholen. Kinder müssen den Schulweg und die damit verbundene Gefahren gut kennen. Diese sind ihnen begreifbar und kindgerecht zu erklären. Daher muss der Schulweg von den Eltern mit den Kindern zu Fuß bzw. zu den weiter führenden Schulen mit dem Fahrrad gut eingeübt werden. Die Kinder müssen dabei immer wieder auf die bekannten Gefahrenstellen hingewiesen werden. Durch wiederholtes Abgehen bzw. Abfahren der Strecke muss dort das richtige Verhalten trainiert werden. Sinnvoll ist es auch, die Kinder bei den ersten Schulwegen zu begleiten. Ist eine Anfahrt mit dem Auto erforderlich, sollen die Kinder nicht zur Fahrbahnmitte aussteigen, sondern an der sicheren Seite, dem Bürgersteig. An Jugendliche, Heranwachsende und Erwachsene als Verkehrsteilnehmer, sei es nun als Fußgänger, Radfahrer oder motorisierte Verkehrsteilnehmer richtet sich der Appell: Helfen Sie mit, auch durch Ihr Vorbild, die immer noch hohe Zahl von Kinderunfällen zu senken! Kinder haben im Straßenverkehr nicht die Übersicht und die Sichtweise der Erwachse-nen. Schlechte Vorbilder als Fußgänger oder Radfahrer - sei es nun aus Gleichgültigkeit oder reinem Egoismus - können für Kinder lebensgefährliche Folgen haben. An die Kraftfahrer richtet sich die Bitte: "Fahren Sie langsam - besonders auch nach den ersten Schultagen". Als Kraftfahrer hat jeder eine besondere Sorgfaltspflicht gegenüber Kindern und das nicht nur, weil der § 3 Straßenverkehrsordnung das deutlich vorschreibt. Denken Sie besonders als Eltern auch daran, die Haltverbotszonen vor den Schulen zu beachten, denn Sie versperren sonst den Kindern mit Ihrem Fahrzeug den Blick auf die Fahrbahn und anderen Fahrzeugführern den Blick auf die Kinder. Die Polizei wird in den ersten drei Wochen nach Schulbeginn täglich ihren Beitrag zum Schutz auf den Schulwegen leisten, sowie den Eltern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Bei eventuellen Rücksprachen stehen Ihnen bei der Polizei Krefeld auch die Verkehrs-sicherheitsberater des Verkehrskommissariates Prävention in der Direktion Verkehr unter den Telefonnummer (02151) 634-62 70 bis 6274 gerne zur Verfügung.
17 Aug

10-jährige von 80-jähriger angefahren

Am Freitag, den 15.08.2009 wollte ein 10jähriges Mädchen morgens gegen 8:30 Uhr die Kölner Straße in Dießem-Lehmheide überqueren. Doch anstatt zur nächsten Fußgängerampel zu gehen, um dort sicher über die Straße zu gehen, lief das Mädchen zwischen parkend abgestellten Fahrzeugen auf die Fahrbahn, ohne auf den Verkehr zu achten. Dabei wurde sie von dem Audi einer 80jährigen Krefelderin erfasst. Das Kind erlitt leichte Verletzung und verblieb zur weiteren Beobachtung im Krankenhaus.
11 Aug

Verkehrssicherheit ist Lebensqualität – Kinderwege in der Stadt

Wie sieht eine für Kinder und Familien attraktive Stadt aus? Ganz oben auf der Wunschliste sollte eine funktionierende und durchdachte Verkehrssicherheitsarbeit stehen. Denn Städte, die umfassenden Maßnahmen zur Erhöhung dieses immens wichtigen Themas betreiben, verbessern nicht nur die Unfallsituation in den Städten. Durch Erweiterung der Aktionsräume erhöhen sie in erheblichem Maße auch die Wohn-, Bewegungs- und Lebensqualität für die Bevölkerung, besonders für Kinder. Den verschieden Aspekten einer kinderfreundlichen Mobilität widmet sich auch der diesjährige Kinderkongress der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V. (AGFS), der erstmals im Rahmen der internationalen Leitmesse für Kinderausstattung „Kind + Jugend“ am 17. und 18. September in Köln gastiert. Der bereits zum sechsten Mal stattfindende Kinderkongress steht in diesem Jahr unter dem Motto "Verkehrssicherheit ist Lebensqualität - Kinderwege in der Stadt". Er ist ein Dialogforum für kommunale Entscheidungsträger in Verwaltung und Politik, Stadt- und Verkehrsplanung, Polizei, Jugendämter, Interessengruppen sowie Fachhandel und Industrie. Zugleich bietet der Kongress all jenen eine Plattform, denen eine sichere und gesunde Mobilität unserer Kinder und Jugend wichtig ist. Im Anschluss an den Kongress kommen am 17. und 18. September die bundesweiten Kinderunfallkommissionen zu ihrem alljährlichen Informations- und Erfahrungsaustausch zusammen. In einem offenen Workshop besteht für die Besucher des Kinderkongresses nachmittags die Möglichkeit, sich über die Arbeitsweise, die Handlungsfelder und den Aufbau der jeweiligen Kinderunfallkommissionen zu informieren. Da die Teilnehmerzahl des Workshops begrenzt ist, ist eine zeitnahe Anmeldung erforderlich. Weitere Infos zum Workshop: annegret.neumann@vrsinfo.de Hier gibt es das Programm des Kinderkongresses. Beide Veranstaltungen, also Kinderkongress und Treffen der Kinderunfallkomissionen finden in der Messe Köln-Deutz statt, CongressCentrum Ost, Kongress-Saal 4. OG. Hier gibt es Hinweise zur Anreise.
10 Aug

Ein Ende mit Schrecken

Bei den vielen (Straßen-) Bahnschienen auf Krefelds Straßen muss man besonders als Radfahrer aufpassen, mit den Reifen nicht in die Vertiefung der Schienen zu geraten, denn das kann unter Umständen böse enden. So geriet am Freitag, den 7. August eine 50-jährige Fahrradfahrerin aus Krefeld nachmittags gegen 15:35 Uhr mit dem Vorderreifen ihres Rades in die Straßenbahnschienen auf der Hülser Straße und kam zu Fall. Hierbei beschädigte sie einen parkend abgestellten Opel und verletzte sich selbst nur leicht. Ein im Kindersitz mitgeführtes dreijähriges Mädchen blieb zum Glück unverletzt.
10 Aug

„Geisterräder“ in Krefeld

Die USA haben es vorgemacht, die Berliner kopiert. Die Krefelder haben es ebenfalls übernommen, gehen jedoch einen Schritt weiter. Die Rede ist von so genannten White Bikes oder Ghost Bikes. Hierbei handelt es sich um komplett weiß gestrichene Fahrräder, die, versehen mit verschieden Spruchtafeln durch die Krefelder Polizei an ausgesuchten Verkehrsknotenpunkten innerhalb des Stadtgebietes aufgestellt worden sind. Der Hintergedanke dabei ist, sowohl auf vergangene Verkehrsunfälle hinzuweisen, als auch zu mahnen, um in Zukunft umsichtiger am Straßenverkehr teilzunehmen. Dies gilt insbesondere für die schwächeren Verkehrsteilnehmer, wie eben Radfahrer oder auch Fußgänger. Durch die Präsenz der White Bikes sollen diese ihr eignes Verhalten im Straßenverkehr reflektieren und beim nächsten Mal noch gewissenhafter daran teilnehmen. Dies betrifft Auto- und LKW-Fahrer im gleichen Maße. Bereits im Vorfeld sollen die motorisierten Verkehrsteilnehmer beispielsweise beim abbiegen oder rangieren zu noch mehr Umsichtigkeit und Rücksichtnahme im Straßenverkehr angehalten werden. Im Gegensatz zu den USA, die ihre „Geisterräder“ nur an den Orten aufstellen, wo in der Vergangenheit jemand zu Tode gekommen ist, stehen die Krefelder White Bikes an ausgesuchten Verkehrs- und Unfallknotenpunkten der letzten Jahre. Das erste „Geisterrad“ wurde am 6. August 2009 an der Ecke St. Töniser Straße und Schicksbaum aufgestellt. An dieser Kreuzung haben sich in den letzten drei Jahren acht Unfälle ereignet, in die Fahrradfahrer verwickelt gewesen sind. Zwei weitere White Bikes werden in den nächsten Tagen sowohl am Ostwall Ecke Rheinstraße als auch vor dem Hauptbahnhof aufgestellt. Jedes Krefelder White Bike wird für ca. vier Wochen an einer ausgesuchten Stelle stehen, im Anschluss wird der Standort gewechselt. Auf diese Art können die White Bikes an all den Plätzen innerhalb des Krefelder Stadtgebietes Station machen, wo es zu Unfällen mit Radfahrern gekommen ist. Die Gesamtdauer der Aktion ist für den Zeitraum von einem Jahr angelegt.
03 Aug

Zehnjähriger vom Auto erfasst

Am Samstag den 1. August kam es am Schicksbaum zu einem Verkehrsunfall, in den wieder ein jungendlicher Radfahrer verwickelt war. Der 10-jährige Schüler befuhr mit seinem Fahrrad einen Garagenhof an der Steinheide . Beim Verlassen des Hofes achtete er nicht auf den Fahrzeugverkehr und übersah so den herannahenden PKW eines 49 jährigen Krefelders. Trotz sofortiger Vollbremsung konnte dieser einen Zusammenstoß mit dem 10-jährigen nicht verhindern. Der Junge wurde vorsorglich in das nahegelegene Helios-Klinikum gebracht.