30 Apr

Uerdingen „frisiert“ besonders gerne

Bei regelmäßigen Verkehrskontrollen haben Beamte der Krefelder Polizei in der Vergangenheit insbesondere im Ortsteil Uerdingen immer wieder Jugendliche mit frisierten Mofas/Motorrollern angetroffen. Ein Mofa, also Fahrrad mit Hilfsmotor (hierzu gehören auch Motorroller), darf eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h nicht überschreiten. Gerade der Roller scheint bei den Jugendlichen wieder Interesse gefunden zu haben und damit auch die Ansprüche an die Geschwindigkeit. Die Polizei weist immer wieder darauf hin, dass durch technische Manipulationen (z. B. Entfernen einer Motordrossel / Anbringen eines Rennauspuffs / Planschleifen des Zylinderkopfes usw.), die das Zweirad schneller machen, dieses zu einem führerscheinpflichtigen Kleinkraftrad wird. In den meisten Fällen besitzen die Jugendlichen für die aufgerüsteten Zweiräder keine entsprechende Fahrerlaubnis. Die Benutzer der frisierten Zweiräder begeben sich und Unbeteiligte in unnötige Gefahren. Kommt es zu einem Unfall, können die Folgen gravierend sein. Schwere Verletzungen und damit verbundene Behandlungskosten können das ganze Leben ruinieren, da der Versicherungsschutz entfällt. Eine Anzeige wegen "Fahren ohne Fahrerlaubnis" wird außerdem erstattet. Bei einer Verurteilung gibt es Punkte in Flensburg, die beim Erwerb des Auto- oder Kradführerscheins zu erheblichen Verzögerungen führen können. Um Jugendliche bereits im Vorfeld auf diese Risiken und Folgen hinzuweisen und zu sensibilisieren, haben Beamte der Krefelder Polizei in enger Zusammenarbeit mit dem Schulverwaltungsamt und mehreren Uerdinger Schulen zu Jahresbeginn Projektunterrichtsstunden zu den Problemen mit frisierten Mofa/Motorrollerfahrern durchgeführt. Gestern wurden in den Schulen angekündigte Schwerpunktkontrollen von motorisierten Zweiradfahrern im Stadtteil Uerdingen durchgeführt. In der Zeit von 06:30 bis 10:00 Uhr überprüften zehn Beamte der Krefelder Polizei insgesamt dreißig Zweiradfahrer und ihre Zweiräder.15 Roller wurden vor Ort auf einem mobilen Rollenprüfstand getestet. Es wurden neun Verkehrs- und drei Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstattet, 10 Mängelkarten ausgestellt und in neun Fällen die Weiterfahrt untersagt. Diese Jugendlichen durften ihre Roller anschließend durch Uerdingen schieben. Zwei Roller wurden auf dem Rollenprüfstand mit 75 km/h gemessen und ein weiterer Roller erreichte dort eine Geschwindigkeit von 85 km/h. Bemerkenswert ist, dass diese drei Jugendlichen zu Jahresbeginn Teilnehmer der bereits erwähnten Informationsveranstaltungen waren. Die Polizei Krefeld appelliert nochmals an alle Jugendlichen, auf das Frisieren der Zweiräder zu verzichten. Es ist "uncool" und gefährlich. Die Kontrollen werden auch künftig stattfinden.
27 Apr

Ein Fest für die Rechte der Kinder

„Von den türkischen Kindern, an die Kinder der Welt!“. Das ist die Botschaft, die der türkische Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk mit der Schaffung des gesetzlichen Feiertages für Kinder am 23. April aussenden wollte. Atatürks („Vater der Türken“) Porträt schmückte nicht nur die Bühne der Veranstaltungshalle am Bruchfeld in Linn, sondern war wohl auch das einigende Band für die Kooperation des Türkischen Elternverbandes e.V. mit der Union der türkisch- islamischen Vereine in Krefeld. Rund 700 Menschen – nicht nur Türken – waren zu diesem bunten und lebensfrohen Fest in das Burg-Städtchen gekommen. Mit dem türkischen Willkommensgruß „Merhaba“ verband Schirmherr Gregor Kathstede Glückwünsche zum Kinderfest. Adnan Özdemir konnte als Vorsitzender des Elternverbandes nicht nur auf ein mitreißendes Kulturprogramm über vier Stunden stolz sein, sondern auch auf die Besucherzahl. „Wir veranstalten dieses Fest jedes Jahr. Aber so viele Menschen waren noch hier dabei.“ Özdemir hebt hervor, dass sein Verband nicht einfach ein türkisches Fest veranstalte. „Es ist ein multikulturelles Fest, eingeladen sind alle Menschen in Krefeld. Es ist auch ein Fest der Integration.“ Das Internationale Kinderfest diene weltweit der Wahrung und dem Ausbau von Kinderrechten und Kinderbelangen, betont Özdemir. „Eine kinderfreundliche Umgebung in einer multikulturellen Gesellschaft braucht einen Rahmen, in dem die Kinder ihre gesellschaftlichen Interessen vertreten und wahrgenommen sehen.“ Dieser Rahmen stärke das Selbstwertgefühl der Kinder und sei damit eine wesentliche Voraussetzung für die Auseinandersetzung mit anderer Kultur und Sprache. Erstmals in diesem Jahr dabei die Polizei mit Glücksrad, Informationen und Freddy Fair. Fahrlehrer Adnan Özdemir: „Wir möchten gerne die Zusammenarbeit mit der Initiative Krefelder Fairkehr intensivieren. In Fragen der Verkehrssicherheit für Kinder haben viele türkische Eltern noch Nachholbedarf. Und schließlich ist das ja auch ein Stückchen Integration.“
24 Apr

Notarzt an der Hüttenallee

Schwer verletzt wurde ein Zweijähriger bei einem Verkehrsunfall an der Hüttenallee. Am Donnerstag, 23. April, beabsichtigte eine 37 Jahre alte Krefelderin gegen 17:25 Uhr mit ihrem PKW der Marke VW, aus einer Parklücke auf dem Parkplatz des CHTC-Hockeyplatzes an der Hüttenallee heraus zu fahren. Dabei erfasste sie einen zwei Jahre alten Jungen, der vor dem PKW spielte. Der Junge erlitt dabei schwere Verletzungen. Er wurde vor Ort notärztlich versorgt und anschließend in ein Krefelder Krankenhaus eingeliefert.
16 Apr

Mit Freddy Fair auf die Rennbahn

Das wird ein Spektakel: Beim großen Familientag von Westdeutscher Zeitung und Welle Niederrhein werden diesmal Fallschirmspringer auf der Rennbahn landen. Also unbedingt den 1. Mai vormerken: Von 11 bis 18Uhr findet das tolle Spektakel für die ganze Familie zum zehnten Mal im Stadtwald statt. Und wie immer ist der Eintritt frei. Natürlich dürfen beim Familientag auf der Rennbahn auch Freddy Fair und die Initiative Krefelder Fairkehr nicht fehlen. Schließlich steht die Veranstaltung unter dem Motto „Stoppt die Unfälle mit Kindern“. Stadt, Verkehrswacht und Polizei machen mit Vorführungen und Gewinnspielen am traditionellen Glücksrad auf die Aktion aufmerksam. Neben den beliebten Klassikern – wie dem WZ-Bungee-Trampolin oder der 60-Meter-Lkw-Bühne – sind auch ein paar spannende neue Angebote im Programm. Dazu gehören die Fallschirmspringer genauso wie die Mitmachaktionen der Musikschule. Feuerwehr und Rettungsdienste kündigen spektakuläre Vorführungen ihrer Arbeit an. Gut Heimendahl ist mit Bauernmarkt und Streichelzoo vor Ort. Und wer es lieber sportlich mag, ist beim SC Bayer gut aufgehoben, der diverse Sportarten vorstellt. Klar, dass auch Karussell, Hüpfburg, Ponyreiten und Kinderspiele nicht fehlen dürfen. Am Welle-Truck können kleine Nachwuchsreporter ihre eigene Radiosendung machen und am WZ-Bus lernen die Kinder tolle Basteleien mit der Zeitung kennen. . Auf der großen Bühne erwartet die Zuschauer eine Mischung aus Tanz und Musik der unterschiedlichsten Richtungen. Unter anderem wird die Musikschule mit verschiedenen Abteilungen vertreten sein. Rudolph’s auf der Rennbahn sorgt für das gastronomische Angebot zu familienfreundlichen Preisen. Und die SWK bieten einen kostenlosen Bus-Shuttle zum Stadtwald an.
09 Apr

Fahrräder: Mehr als die Hälfte hatte Mängel

Während der vergangenen zwei Wochen kontrollierten Verkehrssicherheitsberater der Polizei Krefeld die Fahrräder von Schülern weiterführender Schulen und von Senioren. Dabei ging es auch darum, mit den Fahrradfahrern ins Gespräch zu kommen. Bei den Kontrollen vor zwölf weiterführenden Schulen wurden die Kinder und Jugendlichen von Schulbeginn angehalten. Von 330 überprüften Fahrrädern wurden 172 beanstandet – mehr als die Hälfte!. In 23 Fällen musste die Weiterfahrt untersagt werden, da die Fahrräder verkehrsunsicher waren. In diesen Fällen wurden auch die Erziehungsberechtigten der Kinder oder Jugendlichen angeschrieben. Ein ganz anderes Bild ergab sich bei der Kontrolle von Fahrrädern, mit denen Senioren unterwegs waren. Von 525 Velos wurden 61 beanstandet (11 Prozent). Lediglich vier dieser Fahrräder waren verkehrsunsicher. Kinder, Jugendliche und Senioren wurden auch auf das Thema "Fahrradhelm" angesprochen. Eigentlich war allen angesprochenen Radfahrern bewusst, dass ein Fahrradhelm ein wichtiger Beitrag zur persönlichen Sicherheit ist, gleichwohl wurde er von den meisten nicht getragen. Einige Jugendliche erklärten, dass sie einen Helm tragen würden, wenn dieses "uncoole" Verhalten nicht zu Hänseleien führen würde
05 Apr

Zweijähriger angefahren

Am Samstag, 4. April, kurz nach 16 Uhr lief ein zwei Jahre alter Junge an der Schwertstraße 22 unvermittelt vom Gehweg zwischen parkenden Fahrzeugen auf die Fahrbahn. Dort wurde er von dem Pkw Renault einer 31-jährigen Frau aus Nettetal erfasst. Der Junge wurde verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er zur Beobachtung verblieb.