Alle Beiträge von Michael Hülsmann

31 Okt

Die Presse berichtet

Krefelder Fairkehr: 20 Jahre Fairkehr – die Bilanz
Rheinische Post 30. Oktober 2019

Krefeld Seit 20 Jahren gibt es die Aktion Krefelder Fairkehr. In dieser Zeit gingen die Unfälle mit Kindern stetig zurück. Bis heute um gut 56 Prozent. Die Erfolgsgeschichte soll fortgeschrieben  (von Sven Schalljo)

Unfälle, speziell schwere Unfälle, von Kindern im Straßenverkehr sind für alle Beteiligten traumatisch. Eltern, Mitschüler, aber auch die „Unfallgegner“ leiden oft ihr Leben lang. Um dieses Leid zu vermindern, rief die Stadt Krefeld im Jahr 1999 die Aktion Krefelder Fairkehr ins Leben. „Dabei war aber gar nicht so sehr die Zahl der 169 Unfälle mit Kindern im Jahr 1999 entscheidend. So erschreckend hoch sie war, in den Jahren davor lagen wir teilweise sogar über 200. Aufgerüttelt wurden wir durch drei tödliche Unfälle mit Kindern binnen kürzester Zeit. Wer einmal Eltern, die das erleben müssen, in die Augen schaut, der vergisst das niemals“, erinnert Rainer Behrens, der Geschäftsführer der Verkehrswacht Krefeld, an die Anfänge der Aktion.

Die Entwicklung der Zahlen mit Kinderunfällen in Krefeld in den vergangenen 20 Jahren. Foto: Stadt Krefeld

Mit diesem Plakat begann alles; die Aktion hieß damals noch nicht „Fairkehr“. Der Begriff wurde im zweiten Anlauf erfunden. Foto: Stadt Krefeld

Er (Behrens) mahnt auch, dass der deutliche Rückgang um über 56 Prozent auf 73 Unfälle im Jahr 2018 kein Ruhekissen sein dürfe. „Wir müssen dranbleiben. Das sind immer noch 73 Unfälle zu viel. Es müssen unbedingt auch 40 Jahre Fairkehr werden“, appelliert er. Dabei erhält er Zustimmung von Verena Fischer, der neuen Leiterin der Direktion Verkehr der Polizei Krefeld. „Die Reduzierung der Unfälle mit Kindern ist und bleibt Chefsache bei der Polizei. Der Erfolg gibt uns Recht, aber nicht zuletzt als Mutter sage ich: Wir müssen auch weitermachen.“ (Rainer Behrens)

Witzig und ernst: Diese Aktion erinnert an das Beatles-Cover.
Foto: Stadt Krefeld

Neue Plakataktion ist bereits angelaufen 

Eine neue Plakataktion zum Jubiläum des Fairkehrs ist bereits angelaufen. Am Bahnhof und an anderen Stellen in Krefeld sind zwei Plakate zu sehen, auf denen Kinder den Betrachter ansehen und lächeln.

Zu lesen steht „Danke, dass Du im Straßenverkehr auf mich achtest“ und „Danke, dass Du bremst, wenn Du mich an der Straße siehst“. Jost Kemmerling, Designer der verantwortlichen Agentur Reiber, sagt: „Wir wollen einen Schulterschluss und mit dem Ergebnis emotionalisieren. Wir wollen die Menschen, die Plakate betrachten, ins Boot holen.“ Die neue Plakatkampagne soll damit wieder mehr Aufmerksamkeit für die Aktion Fairkehr generieren.
Der Krefelder Fairkehr wirbt nicht nur mit Plakaten für mehr Rücksicht im Straßenverkehr. Auch Kontrollen von Geschwindigkeitsüberschreitungen und Falschparken in Kreuzungsbereichen oder auf Radwegen sind ein Teil des Konzepts.

Eine zweite Arbeitsgruppe sorgte für Veränderungen in der Verkehrsführung bei Kreisverkehren, Geschwindigkeitsbeschränkungen oder „Krefelder Kissen“.

Die dritte Gruppe organisierte Verkehrserziehung von Fahrradprüfungen über Schulwegtraining bis hin zu Kinderstadtplänen, und die vierte Gruppe schließlich gestaltete für Plakataktionen und den Internetauftritt samt Maskottchen „Freddy Fair“.
(Rheinische Post 30. Oktober 2019)

28 Okt

20 Jahre Krefelder Fairkehr

Krefelder fahren fair. Als achtsame Verkehrsteilnehmer haben sie es geschafft die Unfälle mit Kindern seit 1999 mehr als zu halbieren. Weil sie sich an Tempolimits halten, bremsen wenn sie Kinder am Straßenrand sehen und mit ihren und anderen „Kleinen“ den Schulweg üben. Die Initiative Krefelder Fairkehr will sich gemeinsam mit Ihnen weiterhin für noch mehr Fairness im Verkehr einsetzen. Damit Kinder sicher zu Schulen, Freunden oder Freizeitaktivitäten gelangen.

27 Okt

Krefelder Fairkehr wirbt mit Plakataktion

Im November hängen sie wieder an den 210 Krefelder City-Light-Boads: die Krefelder Fairkehr-Plakate „zum Zwanzigjährigen“. Die Plakate zeigen wieviel Sicherheit auf Krefelds Straßen für Kinder entstanden ist. Durch die Initiative der Polizei, der Stadt und der Verkehrswacht, sowie unserem Partner Krefelder Pinguine.

 

06 Apr

Für Verkehrssicherheit im Großstadtdschungel

Krefeld-Uerdingen – „Sicher zur Schule“ – unter diesem Motto startete am Donnerstag, 6. April die neue Schulwegkampagne der Landesverkehrswacht Nordrhein-Westfalen, des Chempark und der Verkehrswacht Krefeld e.V. Alle zukünftigen Erstklässler in Krefeld sollen bereits im Kindergarten ihren Schulweg üben – am besten gemeinsam mit den Eltern. Dazu verteilt der Bezirksdienst der Polizei im Rahmen der Initiative KREFELDER FAIRKEHR in den nächsten Wochen kostenlos 3.000 hochwertige Übungs- und Informationsmaterialien an alle Kindergärten und Eltern von Vorschulkindern. Und für die angehenden ABC-Schützen gibt es einen Reflektorbären, der für bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr sorgt. Los ging’s in der Städtischen Kindertagesstätte Körnerstraße in Uerdingen. Ermöglicht wird die Kampagne durch das finanzielle Engagement des Chempark Krefeld-Uerdingen.

Mit einem Schulwegheft für die Vorschulkinder und einem Elternratgeber wollen die Initiatoren die Grundlagen für die Vorbereitung des Schulwegs bereits im Kindergarten schaffen. Die Kinder sollen unter Anleitung der Erzieherinnen richtiges Verhalten im Straßenverkehr lernen, die Bedeutung der wichtigsten Verkehrsschilder kennen und wissen, was beim Überqueren der Straße zu beachten ist. Für die Erwachsenen gibt es viele Tipps rund um den Schulweg: von der Auswahl des optimalen Schulwegs bis hin zur richtigen Kleidung bei Dunkelheit.

Rainer Behrens, Geschäftsführer der Verkehrswacht Krefeld, appelliert an die Eltern: „Lassen Sie Ihr Kind zu Fuß zur Schule gehen! Das ist gesund und Ihr Kind lernt durch die eigene Teilnahme am Straßenverkehr frühzeitig, wie man sich verkehrssicher verhält. Das lernt Ihr Kind nicht, wenn es im `Elterntaxi´ zur Schule gefahren wird!“

Lars Friedrich, seit dem 1. April 2017 neuer Leiter des Chempark und in dieser Funktion auch zuständig für die Sicherheit im Werk: „Sicherheit hat bei uns im Chempark oberste Priorität. Deshalb helfen wir gerne, diese auch jenseits des Werkszauns und gegenüber unseren Jüngsten zu vermitteln. Insbesondere dann, wenn sie, unbegleitet von Erwachsenen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad, im Straßenverkehr unterwegs sind“, erklärt Chempark-Leiter Lars Friedrich.

Mario Bernards, Leiter Politik und Bürgerdialog im Chempark Krefeld-Uerdingen, betont: „Die Kampagne ‚Sicher zur Schule‘ ist ein toller Beitrag der Verkehrswacht für die frühzeitige Verkehrserziehung der Kinder. Hier geht es um Sicherheit und damit letztlich um Lebensqualität in unserer Chempark-Nachbarschaft. Da sind wir gerne mit dabei!“

Und der geschäftsführende Direktor der Landesverkehrswacht NRW, Burkhard Nipper, ergänzt: „Mit der Kampagne `Sicher zur Schule´ sollen auch die Eltern angesprochen und sich ihrer Vorbildfunktion bewusst werden. Die Verkehrssicherheit von Kindern ist eine Aufgabe für Eltern, Erzieherinnen und letztlich alle Verkehrsteilnehmer.“

11 Nov

Jugendliche bei Verkehrsunfall leicht verletzt

Am Donnerstag (10. November 2016) wurde bei einem
Verkehrsunfall an der Straßenbahnhaltestelle Sprödentalplatz eine
Jugendliche leicht verletzt.

Um 13:50 Uhr erfasste das Auto einer 31-jährigen Krefelderin die
14-Jährige, als diese gerade aus der Straßenbahn ausstieg. Ein
Rettungswagen brachte die Jugendliche ins Krankenhaus, das sie nach
ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte.

19 Sep

Mehr Sicherheit für Fahrradfahrer im Straßenverkehr

Die Polizei Krefeld hat wieder einen Sondereinsatz zur Bekämpfung von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Radfahrern durchgeführt.

Radfahrer sind in Krefeld in besonderem Maße an Verkehrsunfällen beteiligt. Die Unfallfolgen sind häufig schwerwiegend. Ursächlich ist überwiegend die mangelhafte Beachtung von Verkehrsvorschriften. Das Ziel ist es, Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Fahrradfahrern und Fußgängern zu reduzieren. Insgesamt ahndete die Polizei 23 Verstöße.

Diese Sondereinsätze werden in den kommenden Wochen fortgesetzt. Aber auch während der regulären Arbeitszeit hat die Polizei Verstöße von Fahrradfahrern oder zum Nachteil von Radfahrern im Blick und wird konsequent einschreiten.

07 Sep

Polizei Sondereinsatz – mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer

Am Dienstag (6. September 2016) hat die Polizei bei einem Sondereinsatz in Krefeld wiederholt das Verhalten von Fußgängern und Radfahrern in der Innenstadt kontrolliert. Ziel der Aktion ist es, mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erreichen.

Insgesamt haben die Beamten 116 Verkehrsteilnehmer verwarnt, die sich falsch verhalten haben. Es wurden 13 Ordnungswidrigkeiten geahndet und eine Strafanzeigen geschrieben. Die Polizei verwarnte Radfahrer unter anderem, weil sie das Rotlicht missachteten, ein Mobiltelefon bei der Fahrt benutzten und durch die Fußgängerzone fuhren.

Diese Sondereinsätze werden in den kommenden Wochen fortgesetzt.

24 Aug

Achtung Schulanfänger!

Am 25. August 2016 werden sich an den Krefelder Grundschulen wieder viele Erstklässler mit ihren Eltern und Angehörigen auf den Weg machen, um gemeinsam den ersten Schultag zu erleben. Der Weg zur Schule stellt für die Kinder eine Herausforderung dar.

Deshalb rät die Polizei Krefeld, den Schulweg in den ersten Wochen gemeinsam mit dem Kind zu üben. Sie sollten gemeinsam mit ihren Kindern eine sichere Strecke erarbeiten, die Gefahrenpunkte wie Straßenkreuzungen oder Ein- und Ausfahrten erläutern und sich
schließlich gemeinsam auf den Weg machen. Kinder lernen richtiges Verhalten im Straßenverkehr nur, wenn sie selbstständig daran teilnehmen.

Aus diesem Grund sollten Eltern ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Schule bringen. Außerdem führt dies zu unübersichtlichen und gefährlichen Verkehrssituationen durch viele Fahrzeuge in begrenzten Verkehrsräumen.

Ganz besonders zum Schulbeginn überwacht die Polizei Krefeld die Wege von und zur Schule. Neben dem Streifendienst nehmen daran auch die Bezirksbeamten, die Beamten der Verkehrsdirektion, sowie die Verkehrshelfer (Elternlotsen) teil.

Insbesondere bei verkehrswidrigem Halten und Parken sowie Geschwindigkeitsverstößen in Schulnähe geht die Polizei konsequent vor.

Damit sich die „i-Dötzchen“ ab Donnerstag sicher auf den Krefelder Straßen fühlen können, bittet die Polizei Krefeld: Nehmen Sie Rücksicht und fahren Sie angepasst! Fahren Sie besonnen und vorausschauend! Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit, wenn Sie Kinder
sehen!

06 Mai

12jähriger Radfahrer bei Unfall leicht verletzt

Leicht verletzt wurde ein 12jähriger Radfahrer als er am Mittwoch,  04. Mai, gegen 14:05 Uhr mit seinem Fahrrad die Fahrbahn der Kölner Straße kurz hinter der von-Ketteler-Straße querte und mit einem stadtauswärts fahrenden PKW zusammenstieß. Er wurde mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung dem Krankenhaus zugeführt. Am PKW und Fahrrad entstand kein Sachschaden.

19 Feb

Kinderunfall-Klassiker

Glück im Unglück hatte eine 15jährige Krefelderin am Donnerstag, 18.02., gegen 14:30 Uhr,  auf dem Ostwall/Ecke Dreikönigenstraße. Sie rannte Richtung Königstraße über die Fahrbahn, als sie die Straßenbahn auf der anderen Seite kommen sah. Nach mehreren Zeugenaussagen hatte die Schülerin dabei nicht beachtet, dass ihre Fußgängerampel bereits Rotlicht zeigte. Sie wurde vom Pkw Golf eines 33jährigen Krefelders erfasst. Dieser hatte noch gebremst, es jedoch nicht geschafft, die Kollision zu verhindern. Die Schülerin
wurde leicht verletzt und konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.